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Monatshöchstwert: über 5 Millionen Passagiere im November

Auch der November wurde am Flughafen Frankfurt zum Rekordmonat. Mehr als fünf Millionen Passagiere bedeuten einen neuen Monatshöchstwert und zudem einen Anstieg von außergewöhnlichen 21, 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der aber streikbedingt von Flugausfällen geprägt war.

Der Novemberkälte entfliehen und ab ins Warme, das geht am besten mit dem Flugzeug: Mehr als fünf Millionen Passagiere hoben im November vom Flughafen Frankfurt aus ab. Berücksichtigt man, dass im Vorjahreszeitraum aufgrund von Pilotenstreiks zahlreiche Flugzeuge am Boden blieben, ergibt das einen Zuwachs von 11,8 Prozent. Wie in den Vormonaten war Südeuropa ein beliebtes Reiseziel. Saisonbedingt lockten aber auch die Kanaren und Ägypten – der Tourismusstandort in Nordafrika erholt sich und zieht wieder verstärkt Touristen an. Auch deshalb liegt Nordafrika bei den außereuropäischen Regionen mit einer Zuwachsrate von 12,1 Prozent vorne.

Das Frachtgeschäft entwickelte sich weiterhin positiv: 100.827 Tonnen wog die Fracht insgesamt, das bedeutet eine Steigerung um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Höchststartgewichte legten um 6,1 Prozent auf etwa 2,5 Millionen Tonnen zu – das ist ein neuer Novemberhöchstwert.

Mit insgesamt 39.124 Starts und Landungen stieg die Anzahl der Flugbewegungen um 16,6 Prozent. Ohne die streikbedingten Flugausfälle im Vergleichszeitraum ergibt sich ein Anstieg von 8,2 Prozent. Dieser positive Trend ist vor allem auf das große Angebot im Winterflugplan 2017/18 zurückzuführen.

Mit mehr als 61 Millionen Passagieren ist der Flughafen Frankfurt der größte deutsche Verkehrsflughafen und gehört zu den wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuzen weltweit. Darüber hinaus zählt der Frachtstandort Flughafen Frankfurt mit rund 2,1 Millionen Tonnen Warenmengen im Jahr zu den zehn größten Frachtumschlagplätzen weltweit.

Höhenflug: Lufthansa erhält Fünf-Sterne-Siegel

Foto: Deutsche Lufthansa AG

Lufthansa erhielt am 4. Dezember als erste Fluggesellschaft außerhalb Asiens das Fünf-Sterne-Siegel der britischen Unternehmensberatung Skytrax. Damit ist die Airline eine von zehn Fluggesellschaften weltweit, die die begehrte Auszeichnung besitzen.

Seit Jahren bewertet die auf Luftfahrt spezialisierte, britische Unternehmensberatung Skytrax die First Class von Lufthansa mit fünf Sternen. Nun erhielt Lufthansa die Fünf-Sterne-Auszeichnung als erste europäische Airline für das gesamte Kundenerlebnis. Heimatflughafen von Lufthansa ist der Flughafen Frankfurt. Bislang gab es weltweit neun Fünf-Sterne-Airlines, die alle aus dem asiatischen Raum und dem Nahen Osten kommen, darunter Qatar Airways, Singapore Airlines und Cathay Pacific Airways.

Skytrax bewertet im Prüfverfahren 800 Bereiche, unter anderem den Bordservice, den Sitzkomfort und die Qualität der Sicherheitsmaßnahmen. Entscheidend für die Vergabe des fünften Sterns waren vor allem die Erneuerung der Kabinen sowie die Erweiterung des Restaurant-Services von der First auf die Business Class. Auch mit der Lufthansa App und anderen digitalen Services an Bord konnte Lufthansa punkten.

Vom Flughafen Frankfurt aus heben täglich Flugzeuge von Lufthansa zu Reisezielen in aller Welt ab. Hier, an einem der wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze weltweit, können Reisende ab sofort in einem Fünf-Sterne-Flugzeug Platz nehmen.

Mit 262 Direktzielen in dieser Saison steht der Flughafen Frankfurt im Ranking der Nonstop-Flüge weltweit an Platz 1. Der Airport ist der größte deutsche Verkehrsflughafen und gehört zu den wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuzen weltweit.

„Ich brauche 30 Minuten, um im Flieger nach New York oder Tokio zu sitzen"

Foto: Shooter Promotions

Ob beruflich oder privat − für viele Menschen gehören Flugreisen einfach dazu. Wir haben Persönlichkeiten aus der Region über das Fliegen und den Flughafen gefragt. Hier antwortet George (Schorsch) Hofmann, Künstleragent von Shooter Promotions GmbH, Frankfurt.

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Flug?
Mein allererster Flug ging nach dem Abitur 1982 von Frankfurt in den Süden Indiens. Zwei Wochen wollte ich bleiben, so der Plan. In der ersten Woche lernte ich einen Deutschen kennen. Er war Fotograf einer Nachrichtenagentur . In der zweiten Woche einen  Schweizer, der Unterwäsche für die Armee europaweit vertrieb. Tatsächlich wurden aus den zwei Wochen zwölf Monate.

Wohin sind Sie von Frankfurt aus das letzte Mal geflogen?
Ich komme gerade aus New York zurück. Ich hatte Gepräche mit dem Management der Tedeschi Truck Band. Die Band hat sechs Abende in Brooklyn im Beacon-Theatre gespielt. Das ist einer der schönsten Konzertsäle in den USA. Wir bereiten gerade die 2018 Europatour der Band vor.

Ihr Lieblingsort auf der Welt, den Sie schon gesehen haben?
Ganz sicher Stonetown auf Sansibar. Das hat mich nachhaltig sehr fasziniert. Nirgendwo sonst konnte ich mich derart entschleunigen wie auf dieser Insel.

Ihr Lieblingsziel, an dem Sie noch nie gewesen sind?
Madagaskar! Seit Jahren habe ich zwei Einladungen dorthin. Einmal von meinem alten Freund, der als Lehrer in der Hauptstadt des Landes arbeitete, und dann von dem Gitarristen Solo Razafindrakoto. Er hat viele Jahre mit der großartigen Miriam Makeba gespielt. Wir sind über Jahre durch Europa getourt. Das verbindet.

Was mögen Sie am Frankfurter Flughafen besonders?
Die zentrale Lage, gute Anbindung und die neuen Kurzzeit-Parkplätze.

Was mögen Sie am Airport nicht?
Die Parkgebühren sind recht hoch, gerade wenn man das Fahrzeug mal zwei Tage im Parkhaus lassen möchte.

Ist der Flughafen Frankfurt für Sie persönlich wichtig, und warum?
Ja, er befindet sich in der Nähe sowohl meines Wohn- als auch meines Arbeitsorts. Da ich beruflich viel umherfliege, ist für mich die Anbindung sehr wichtig. Ich brauche 30 Minuten, um im Flieger nach New York oder Tokio zu sitzen. Und auf dem Flughafen empfangen wir die internatinalen Künstler und begleiten sie auf ihrer Deutschlandtour.

Mit wem auf dem Flughafen würden Sie gern einmal tauschen?
Mit dem Besitzer der Parkhäuser ...

Wem würden Sie gern einmal begegnen?
In den über 30 Jahren im Showgeschäft bin ich sehr vielen großen Stars begegnet. Von Abba bis Frank Zappa. Nur einem noch nicht. Jack Nicholson – the one and only! Ihn würde ich wahnsinnig gern kennenlernen. Vor zwei Jahren, auf einer Party in L.A., war Nicholson auch eingeladen. Meine Maschine hatte Stunden Verspätung. Ich habe ihn um eine halbe Stunde verpasst.

Welche drei Gegenstände nehmen Sie immer mit in den Flieger?
Meine Schlafmaske & Nackenstütze & Ohrenstöpsel, so kann ich schlafen und entspannen.

Aerosmith, The Scorpions, The Bee Gees oder Sting – diese großen Namen gehören zu den Referenzen von Shooter Promotions. Seit vielen Jahrzehnten mittendrin und immer dabei: George Hofmann, unterwegs für Bands, Solisten und Ensembles der Frankfurter Agentur. Bis Hofmann im Flieger sitzt, vergehen von seinem Wohnort aus gerade einmal 30 Minuten. Das internationale Drehkreuz ist für ihn nicht nur sein Ticket in die internationale Musikszene – hier empfängt er auch seine berühmten Gäste, um sie auf ihrer Deutschlandtour zu begleiten. Mehr Infos gibt es unter http://www.shooter.de/ und https://www.facebook.com/ShooterPromotions/

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