Menu

Aktuelles

Die erste Frankfurter Weinkönigin auf Mission für den guten Geschmack

Foto: Marilen Maul

Frankfurt ist eine der wenigen Großstädte, die über einen eigenen Weinberg innerhalb des Stadtgebiets verfügen. Der „Lohrberger Hang“ im Stadtteil Seckbach gehört mit seiner 1,3 Hektar großen Rebfläche zum weltweit bekannten Anbaugebiet Rheingau. In dem 200 Jahre alten Weinberg wächst ein Riesling, der als „Frankfurter Lohrberger Hang“ zu besonderen Anlässen in der Weinstube des Römers ausgeschenkt wird. Der Rest des insgesamt 25 Hektar großen Frankfurter Weinguts liegt am Hochheimer Mainufer.

So ist auch die Mainmetropole Teil der deutschen Weinlandschaft – eine neue, noch recht unbekannte Facette der Stadt. Natürlich darf dann auch eine stilechte Weinkönigin nicht fehlen. Die 26-jährige Jurastudentin Marilen Maul ist seit Anfang 2017 Frankfurts erste Weinkönigin und gibt so als Marilen I. dem Frankfurter Wein im In- und Ausland ein Gesicht. Ein Jahr lang ist die Repräsentantin unterwegs, gleich zu Beginn ihrer Amtszeit war sie etwa auf der ITB Berlin, der internationalen Leitmesse der Tourismuswirtschaft, und begeisterte Menschen aus aller Welt mit der Frankfurter Rebe.

Das Amt einer Weinkönigin ist mit vielen Verpflichtungen verbunden, denn ihre Aufgabe ist es, eine ganze Weinregion zu repräsentieren. Das führt die deutschen Weinbotschafterinnen nicht nur durch ganz Europa, sondern auch bis nach Asien oder Lateinamerika. Mehr zur aktuellen Weinkönigin Marilen I. zeigt dieser Kurzfilm von rheinmaintv.

Welche Bedeutung der Flughafen Frankfurt für Marilen Maul hat, verrät sie in der kommenden Woche im „Ja zu FRA!“-Fragebogen.

Rekordmonat Juli: Nie zuvor nutzten mehr Passagiere den Flughafen

Der Sommermonat Juli sprengte in diesem Jahr alle Rekorde: Rund 6,4 Millionen Fluggäste nutzten den Flughafen Frankfurt. Das sind so viele wie nie zuvor in einem Monat und übertrifft den bisherigen Höchstwert aus dem August 2015 um 82.000 Passagiere. Die ersten sieben Monate des Jahres verzeichnen einen Zuwachs von insgesamt 4,5 Prozent.

Aber nicht nur bei den Passagierzahlen, die seit neun Monaten in Folge stetig ansteigen, sind Erfolge zu melden. Die Entwicklung im Frachtgeschäft ist auch weiterhin auf Wachstumskurs. Im Juli belief sich das Cargo-Volumen auf 188.009 Tonnen, also um 4,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Mit mehr als 61 Millionen Passagieren ist der Flughafen Frankfurt der größte deutsche Verkehrsflughafen und gehört zu den wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuzen weltweit. Darüber hinaus zählt der Frachtstandort Flughafen Frankfurt mit rund 2,1 Millionen Tonnen Warenmengen im Jahr zu den zehn größten Frachtumschlagplätzen weltweit.

Zu Besuch im Perishable Center Frankfurt

Eine „Ja zu FRA!“-Gruppe mit 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gönnte sich bei sommerlichen 28 Grad eine Abkühlung am coolsten Ort des Flughafens. Das Perishable Center Frankfurt (PCF) gehört zu den weltweit größten Luftfrachtumschlagsplätzen für temperatursensible Waren wie Fleisch, Fisch und Krustentiere, Obst und Gemüse, Blumen, exotische Pflanzen und pharmazeutische Produkte.

Mit Winterjacke und Schutzkleidung ausgestattet, ging es los ins kalte Vergnügen. Stergios Boudrikas, zuständig für Marketing und Vertrieb, führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die verschiedenen Kühlzonen der 9.000 Quadratmeter großen Fläche des Perishable Centers. Aus aller Welt kommen frische Waren am Frankfurter Flughafen an und werden hier zwischengelagert. An Spitzentagen, wie um Ostern oder Weihnachten, werden hier bis zu 700 Tonnen umgeschlagen.

Aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnisse der Waren gibt es 20 Temperaturbereiche, von –25° Celsius bis +25° Celsius. Von der Halle, in der es nach Mangos und anderen exotischen Früchten duftet, ging es weiter Richtung Fisch und Fleisch. Hier gab es ganze Schwertfische und noch lebende Hummer zu sehen – ein Highlight für die Gäste von „Ja zu FRA!“. Spätestens im kältesten Raum des Perishable Center waren alle dankbar über die Winterjacke: Bei –25° Grad werden vorwiegend medizinische Produkte, wie Impfstoffe, aufbewahrt.

Nur vier bis sechs Stunden im Durchschnitt und nie länger als 48 Stunden sind die verderblichen Waren im PCF, bis sie weitertransportiert werden. Während dieser Zeit werden sie von Behörden, wie dem Veterinäramt oder dem Zoll, geprüft.

„Ja zu FRA!“ bietet regelmäßig spannende Einblicke hinter die Kulissen des Flughafens und an Orte seiner Bedeutung für Stadt und Region. Unsere Gruppen besuchten bereits die Lufthansa Technik, das Safety Mock-up von Condor oder die Festhalle, das Städel Museum und die Frankfurter Buchmesse. Die „Ja zu FRA!“-Events werden regelmäßig auf dieser Website angekündigt.

Seiten