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Aktuelles

Der Airport in Zahlen: 20.000 verlorene Gegenstände

Am Flughafen Frankfurt werden jährlich 20.000 verlorene Gegenstände gefunden. Bei rund 1.300 Starts und Landungen am Tag und mehr als 60 Millionen Passagieren im Jahr verwundert das nicht. Allein 3.280 herrenlose Koffer, Taschen und Rucksäcke sind 2016 in den öffentlich zugänglichen Terminal- und Gatebereichen gefunden worden. Besonders oft gehen aber auch Elektrogeräte verloren, und sogar Gebisse sind schon aufgetaucht.

Alle Fundsachen werden für drei Monate im Fundbüro des Flughafens aufbewahrt. Werden sie in diesem Zeitraum nicht abgeholt, werden sie durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Auktionator bei einer der regelmäßig stattfindenden Versteigerungen angeboten.

Im Fundbüro des Airports erhalten Sie alle weiteren Informationen zu vermissten oder gefundenen Gegenständen sowie die offiziellen Versteigerungstermine. 

Neues Abflugverfahren soll Fluglärm mindern

Ausgestattet mit einer neuen Navigationstechnik, hob kürzlich eine Boeing 747 von Frankfurt aus Richtung Tokio ab und startete damit eine Testphase zur Reduzierung von Fluglärm. Gemeinsam mit der Fraport AG und der Lufthansa hat die Deutsche Flugsicherung das System Required Navigation Performance (RNP) entwickelt, dass durch die präzisere Nutzung der Abflugrouten die Fluglärmbelästigung verringern soll. Der Flughafen Frankfurt ist damit der erste in Deutschland, der dieses moderne Navigationsabflugverfahren nutzt.

Das neue System wird nun einige Monate auf der sogenannten Südumfliegung getestet und nach Möglichkeit auf weitere Strecken ab Frankfurt ausgeweitet. Die Abflugrouten vom Airport sind so ausgerichtet, dass sie über unbewohntes Gebiet führen. Durch das RNP-System ist es möglich, die Kurven auf den Abflugrouten noch präziser zu fliegen und damit Lärm zu reduzieren. Um das Verfahren nutzen zu können, müssen Flugzeuge mit moderner Satellitentechnik ausgestattet sein – nach eigenen Angaben hat die Lufthansa diese bereits bei ihrer gesamte Flotte eingebaut.

Übrigens: Laut der Bürgerbefragung von 2016 leben 83 Prozent der Befragten gern in Frankfurt; nur zwei Prozent empfinden den Fluglärm als störend – Tendenz sinkend.

Der Schallschutz ist den Initiativepartnern Fraport, Lufthansa und Condor ein großes Anliegen. Mit unterschiedlichen Maßnahmen sorgen sie dafür, Lärmemissionen zu reduzieren. Dazu gehört unter anderem das Pilotenassistenzsystem LNAS (Low Noise Augmentation System) oder die Anhebung des Gleitwinkels im Landeanflug. Mehr zu den Themen Fluglärmverringerung und Schallschutz unter http://www.ja-zu-fra.org/ oder http://www.fraport.de/

Zu Besuch bei der Flughafenfeuerwehr

Tatütata! 20 glückliche Gewinnerinnen und Gewinner besuchten im Juli mit „Ja zu FRA!“ die Werkfeuerwehr des Flughafens Frankfurt. Bei einer Rundfahrt, einem Vortrag und einer Führung durch die Feuerwache 4 erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alles Wissenswerte über die unverzichtbare Arbeit der Lebensretter. Mit 405 Beschäftigten in der Gefahrenabwehr ist die Werkfeuerwehr am Airport europaweit die größte.

Nach einer kurzen Vorfeldrundfahrt mit spannenden Informationen zum Flugbetrieb und dem Start- und Landebahnsystem erreichte die „Ja zu FRA!“-Gruppe die Feuerwache 4 an der Nordwest-Landebahn. Stefan Behrendt, Leiter Ausbildung beim Feuerwehr Training Center und kommissarischer Leiter des Rettungsdiensts schilderte eindrucksvoll das äußerst hohe Sicherheitsniveau der Feuerwehr an einem der größten Verkehrsflughäfen weltweit.

Die Eingreifzeit für die Flugzeugbrandbekämpfung beträgt inzwischen nur noch maximal zwei Minuten. Dabei müssen rund um die Uhr 32.000 Liter Wasser zur Verfügung stehen. Die Beschäftigten der Feuerwehr arbeiten im Zwei-Schicht-Betrieb im 24-Stunden-Rhythmus, um Tag und Nacht das vollständige Sicherheitsniveau zu gewährleisten. Die Beschäftigten sind aber nicht nur für den Brandschutz zuständig, sondern zum Beispiel auch für die Sicherstellung von Gefahrengütern. Für die Flugzeugbergung ist die Werkfeuerwehr des Flughafens Frankfurt sogar in der ganzen Welt unterwegs und leistet vor Ort wertvolle Unterstützung.

Zu sehen bekamen die Teilnehmer die gesamte Feuerwache mit ihren Aufenthaltsräumen und dem Fitnessraum oder auch das Trainingsgelände der Feuerwehr. Dort werden an einem verbrannten Trainingsflugzeug und in einem Nachbau einer Flugzeugkabine Löscharbeiten und Evakuierungen geübt. Highlight für die Gäste von „Ja zu FRA!“ war die Halle mit den Löschfahrzeugen. Sechs bis sieben Großflughafen-Löschfahrzeuge stehen immer einsatzbereit zur Verfügung. Mit den Dachwerfern können sie mindestens 5.300 Liter Wasser innerhalb einer Minute mehr als 80 Meter weit werfen. Natürlich durften die Teilnehmer auch einmal auf einem Fahrersitz Platz nehmen und zwei Teilnehmerinnen wurden sogar von einem Feuerwehrmann mit einem der Löschfahrzeuge aus der Wache gefahren.

„Ja zu FRA!“ bietet regelmäßig spannende Einblicke hinter die Kulissen des Flughafens und an Orte seiner Bedeutung für Stadt und Region. Unsere Gruppen besuchten bereits die Lufthansa Technik, das Safety Mock-up von Condor oder die Festhalle, das Städel Museum und die Frankfurter Buchmesse. Die „Ja zu FRA!“-Events werden regelmäßig auf dieser Website angekündigt.