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Leseratten aus aller Welt kommen zur Frankfurter Buchmesse

Foto: Frankfurter Buchmesse, Nurettin Çiçek

Am 11. Oktober beginnt in Frankfurt die größte Fachmesse für internationales Publishing – die Frankfurter Buchmesse. Besucherinnen und Besucher können sich in diesem Jahr wieder auf viele Lesungen, Ausstellungen und Veranstaltungen sowie den Auftritt des diesjährigen Ehrengastlands Frankreich freuen.

In diesem Oktober soll die Buchmesse vor allem für das lesende Publikum attraktiver werden, dafür sorgen unter anderem prominente Gäste wie Dan Brown, Ken Follet und Sebastian Fitzek – Star-Autoren zum Anfassen.

Während der Messe werden außerdem wieder zahlreiche Preise verliehen, darunter der Deutsche Jugendliteraturpreis und der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in der Frankfurter Paulskirche an Margaret Atwood.

Mit 7.100 Ausstellern aus über 100 Ländern sowie 4.000 Veranstaltungen ist die Buchmesse nicht nur die Weltleitmesse für das Verlagswesen, sondern auch branchenübergreifender Treffpunkt für das Filmgeschäft und die Gamer-Szene. Jedes Jahr kommen rund 275.000 Besucher und 10.000 Journalisten zu diesem großen Kulturereignis. Seit 1976 gibt es in jedem Jahr ein Ehrengastland, das seine Literatur, seinen Buchmarkt und seine Kultur präsentiert und der Messe immer wieder eine neue Prägung verleiht. Nach den Fachbesuchertagen öffnet die Buchmesse am Wochenende ihre Pforten auch für das Publikum: am Samstag, 14. Oktober, von 9 bis 18.30 Uhr und am Sonntag, 15. Oktober, von 9 bis 17.30 Uhr.

 Als eines der weltweit führenden Messeunternehmen ist die Messe Frankfurt Austragungsort und/oder Veranstalter international bekannter Leitmessen wie die Ambiente, die Internationale Automobilausstellung oder die weltgrößte Chemiemesse Achema. An ihrem Heimatstandort Frankfurt fanden im vergangenen Jahr 43 Messen mit rund 1,4 Millionen Besuchern statt. Nicht zuletzt sorgt der Flughafen Frankfurt als Tor zur Welt und größtes Luftverkehrsdrehkreuz Europas dafür, dass die Messe Frankfurt als einer der internationalsten Plätze in Deutschland gilt. Mit den meisten Direktflügen in die ganze Welt ist er wichtiger Verkehrsknotenpunkt – nicht nur für Urlaubsreisende, sondern auch für Aussteller und Besucher internationaler Messen.

Radeln um den Airport

Wie wäre es mal mit einer Fahrradtour auf ganz besonderer Strecke? Als beliebtes Ausflugsziel in der Region lädt der Flughafen Frankfurt nicht nur zu vielfältigen Rundfahrten oder auf die Besucherterrasse ein, sondern bietet auch die Möglichkeit, den größten deutschen Airport per Pedale zu entdecken.

Rund um Start- und Landebahnen umkreisen Rad- und Waldwege das Flughafengelände. Auf der etwa 30 Kilometer langen Radstrecke gibt es jede Menge Stopps mit fantastischem Panoramablick auf die vielen startenden und landenden Flugzeuge. An der neuen Aussichtsplattform neben der Nordwestbahn rollen die Flugzeuge so nah vorbei, dass der eine oder andere Pilot sogar winkt.

Andere Teile der Strecke führen durch unberührte Natur, wie das Naturschutzgebiet Mönchbruchwiesen, wo es wunderschöne Waldteiche mit Fröschen und Libellen sowie alte Baumbestände gibt. Der Kontrast zwischen Flughafenbetrieb und idyllischer Natur sorgt für ein ganz besonderes Flair.

Die Tour führt auch an historischen Erinnerungsstätten vorbei, wie am Luftbrückendenkmal, das an die Versorgung Berlins während der sowjetischen Blockade 1948 und 1949 erinnert, oder am Lehrpfad zur KZ-Außenstelle Walldorf.

Mit der Karte „Fahrradanbindung zum Frankfurter Flughafen“ können alle Interessierten auf eigene Faust und mit vielen Tipps eine Fahrradtour starten. https://www.frankfurt-airport.com

Nicht nur Ausflügler sind mit ihrem Zweirad willkommen. Mittlerweile gibt es viele Beschäftigte, die mit dem Fahrrad zu ihrem Arbeitsplatz am Flughafen kommen. Die Fraport AG gründete zusammen mit dem Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main, der Entwicklungsgesellschaft von Gateway Gardens, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club sowie Hessen-Mobil einen Arbeitskreis, um so viele Menschen wie möglich davon zu überzeugen, sich in den Sattel zu schwingen und auf das Auto zu verzichten. Für den Einsatz vor Ort bietet der Flughafenbetreiber an zwei Standorten am Flughafen Frankfurt einen Fahrradpool für Beschäftigte an: Dort können manuelle und elektrische Diensträder ausgeliehen werden.

Traumberuf über den Wolken

Dem Berufswunsch Pilot ein bisschen näherkommen? Der Pilot Screening Day 2017 im „The Squaire“ am Flughafen Frankfurt macht das möglich. Am 14. Oktober bietet sich hier allen Interessierten die Gelegenheit, Informationen über den Beruf des Verkehrspiloten zu erhalten.

Bei der Infoveranstaltung am Airport werden zahlreiche Flugschulen vertreten sein, die ihre jeweiligen Angebote präsentieren und individuelle Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen. Außerdem wird es Vorträge zu den Einstellungsvoraussetzungen der Flugschulen sowie zur Lage am Arbeitsmarkt geben. Bei einem computerbasierten Screening, das an die Einstellungstests bei den Flugschulen angelehnt ist, können angehende Flugschüler herausfinden, ob sie schon ein gewisses Potenzial mitbringen. Das Screening wird bei den teilnehmenden Schulen später auch als Eingangsvoraussetzung akzeptiert – ist also ein erster Schritt in Richtung des Traumberufs.

Der Flughafen Frankfurt ist mit annähernd 81.000 Beschäftigten die größte lokale Arbeitsstätte in der Region und fördert Nachwuchs ganz bewusst. Über das Jahr gibt es mehrere Infoveranstaltungen und Ausbildungs- sowie Jobmessen, um sich über eine berufliche Zukunft im Umfeld des Flughafens Frankfurt zu informieren. Am 24. Oktober findet beispielsweise die fünfte Jobmesse am Airport statt. Bei diesem Gemeinschaftsprojekt von zehn kommunalen Jobcentern in Hessen wird es sich dann vor allem um Arbeits- und Ausbildungsstellen in den Bereichen Service und Handel, Pflege und Soziales, Lager und Logistik, Hotellerie und Gastronomie, Sicherheit sowie Baugewerbe drehen.