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Der Flughafen Frankfurt lockt Hotelgäste aus aller Welt

Im vergangenen Jahr zählte der Flughafen Frankfurt mehr als 60 Millionen Fluggäste, die sich auf dem Weg in ein Urlaubsland, zu einer Geschäftsreise oder zurück in ihre Heimat befanden. Bei einem solch hohen Passagieraufkommen suchen viele Gäste nach einer nahegelegenen Unterkunft, um beispielsweise frühe Aufstehzeiten zu vermeiden. In der Umgebung des Flughafens haben sich daher viele hochwertige Hotels angesiedelt, die eine unkomplizierte und kurze Anreise ermöglichen.

Hotels wie das „Sheraton Frankfurt Airport Hotel and Conference Center“, das „Hilton Frankfurt Airport“ oder das „Steigenberger Airport Hotel Frankfurt“ sind nur wenige Schritte von den Terminals entfernt und können über direkte Zugangswege oder mithilfe von Shuttle-Bussen erreicht werden.

Neben Luxushotels mit eleganten Lounge-Bars und Wellnessbereich gibt es auch preisgünstigere Unterkünfte in der Nähe des Flughafens. Passagiere können sich hier eine erholsame Auszeit zwischen zwei Flügen nehmen – oder mit der S-Bahn schnell in die Frankfurter Innenstadt gelangen.

Häufig werden die Hotels auch genutzt, um an hier stattfindenden Konferenzen teilzunehmen. Da der Flughafen Frankfurt mit 299 Direktverbindungen maßgeblich zur weltweiten Vernetzung beiträgt, wird in seiner Nähe eine Vielzahl an Geschäftsterminen abgehalten – die dafür passenden Räumlichkeiten müssen also zur Verfügung gestellt werden. Der Flughafen selbst bietet mit dem Airport Conference Center die Möglichkeit, Tagungen, Konferenzen und Seminare für vier bis 180 Personen abzuhalten. Und das Sheraton Congress Center beispielsweise ist mit 60 Tagungsräumen ausgestattet.

Der Flughafen Frankfurt bietet für Hotels daher die ideale Ausgangslage. Das im Jahr 1975 eröffnete „Sheraton Frankfurt Airport Hotel and Conference Center“ konnte aufgrund der hohen Nachfrage von 555 auf über 1.000 Zimmer aufstocken. Mehr als zehn weitere Hotels haben den Standort am Flughafen für sich entdeckt, darunter auch die Hotelkette Hilton, die 2011 zwei Hotelgebäude in Flughafennähe errichtete.

Der Flughafen Frankfurt ist der größte deutsche Verkehrsflughafen und gehört zu den wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuzen weltweit. Die umliegenden Hotels profitieren von den über 60 Millionen Touristen und Geschäftsreisenden im Jahr. Der Airport zählt daher auch für die Hotelbranche zu den attraktivsten Unternehmensstandorten in der Region.

Deutliches Plus bei Fluggästen und Luftfracht

Rekordzahlen im 1. Quartal 2017! Zum ersten Mal nutzten in den ersten drei Monaten eines Jahres mehr als 13 Millionen Fluggäste den Flughafen Frankfurt. Das ergibt trotz Streiktagen und den späten Osterferien ein Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 2016. Allein im März wurden 4,9 Millionen Fluggäste am Airport gezählt, das heißt 85.000 Passagiere mehr als im Vorjahreszeitraum.

Das Frachtaufkommen stieg im 1. Quartal ebenfalls deutlich, auf 535.764 Tonnen an. Das entspricht einem Plus von 5,8 Prozent im Vergleich zum 1. Quartal 2016. Besonders deutlich war der Zuwachs im März, als das Cargo-Aufkommen um 9,8 Prozent auf insgesamt mehr als 205.000 Tonnen zunahm und so die höchste Wachstumsrate seit sechs Jahren verzeichnete.

Mit mehr als 60 Millionen Passagieren ist der Flughafen Frankfurt der größte deutsche Verkehrsflughafen und gehört zu den wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuzen weltweit. Zum Sommerflugplan 2017 lassen sich von Frankfurt aus 299 Flugziele in 97 verschiedenen Ländern direkt erreichen.

Lärmreduzierung durch steilere Anflüge jetzt auf allen Landebahnen möglich

Auf allen drei Landebahnen am Flughafen Frankfurt sind ab sofort steilere Anflüge möglich, wodurch Fluglärmemissionen deutlich verringert werden können. Der Airport ist damit der erste Hub-Flughafen weltweit, der dieses Verfahren anwendet.

2014 führte die Fraport AG zusammen mit der DFS (Deutschen Flugsicherung GmbH) und der Lufthansa in Frankfurt das Präzisionsanflugsystem „Ground Based Augmentation System (GBAS)“ ein, das die Anhebung des Anflugwinkels von drei auf 3,2 Grad erlaubt. Bisher konnte dieses Verfahren allerdings nur auf der Nordwest-Landebahn genutzt werden. Ein Airbus A319 und eine Boeing 747-8 der Lufthansa waren jetzt die ersten, die mit dem GBAS und dem erhöhten Gleitwinkel auf der Süd- und Centerbahn landen konnten.

Durch das Anheben des Gleitwinkels im Landeanflug können landende Maschinen länger in größerer Höhe fliegen und stark besiedeltes Gebiet kurz vor der Landung in Kurven umfliegen. Die Steigerung des Winkels bietet eine Lärmreduktion im lärmintensivsten Bereich des Anflugs und bildet eine wirksame aktive Schallschutzmaßnahme.

Der Schallschutz ist den Initiativepartnern Fraport, Lufthansa und Condor ein großes Anliegen. Mit unterschiedlichen Maßnahmen sorgen sie dafür, Lärmemissionen zu reduzieren. Dazu gehört unter anderem das erst kürzlich getestete Pilotenassistenzsystem LNAS (Low Noise Augmentation System) oder die Anschaffung moderner leiserer Flugzeuge – allein die Lufthansa Group erhält in diesem Jahr rund 40 neue Maschinen dieser Art. Mehr zu den Themen Fluglärmverringerung und Schallschutz unter http://www.ja-zu-fra.org/ oder http://www.fraport.de/