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Aktuelles

Im Einsatz für das Miteinander von Natur und Flughafenbetrieb

Flugverkehr und Natur gleichzeitig zu schützen ist die Herausforderung, der das Wildlife-Control-Team am Flughafen Frankfurt nachgeht. Damit weder Vögel noch Beuteltiere den Flugbetrieb stören und Flugzeuge reibungslos starten und landen können, ist das vierköpfige Team tagtäglich im Einsatz.

Das Gelände des größten deutschen Airports umfasst insgesamt 22 Quadratkilometer. Mehr als die Hälfte davon ist nicht bebaut und bietet wertvollen Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten, wie Feldlerche und Heidelerche oder Tausendgüldenkraut und Flügelginster. Zwischen den Start- und Landebahnen ist ein besonderes Biotopsystem entstanden. Der Biologe und Leiter des Wildlife-Control-Teams Jürgen Ebert sorgt hier für den Fortbestand der Natur, ohne die Sicherheit des Flugbetriebes zu beeinträchtigen. Unerwünschte Tierarten sollen ferngehalten, aber nicht entfernt werden. Das gilt vor allem für Vogelschwärme, da diese die größte Gefahr für den Flugverkehr darstellen. Hilfreich ist dabei auch ein automatisiertes Vogelflugsystem, das im Bereich der Landebahn Nordwest zum Einsatz kommt und dort kontinuierlich prüft, ob ein Schwarm im Anflug ist und bei Bedarf die Flugsicherung darüber informiert.

Täglich von 5 bis 23 Uhr besteht Rufbereitschaft für das Wildlife-Control-Team, während der sie sich um rund 620 Hektar Wald und 50 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche am Flughafen kümmern.

Mehr über die Arbeit im Wildlife-Control-Team erzählt ein Beitrag des Frankfurt Airport Magazins „STARTfrei“  oder der kurze Videobericht.

Der Airport ist bei Flugreisen stets meine erste Anlaufstelle

Foto: Marilen Maul

Ob beruflich oder privat − für viele Menschen gehören Flugreisen einfach dazu. Wir haben Persönlichkeiten aus der Region über das Fliegen und den Flughafen gefragt. Hier antwortet Marilen Maul, Frankfurts erste Weinkönigin:

Frau Maul, erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Flug?
Ja, und er war ganz fantastisch. Da ich die Einzige in unserer kleinen Gruppe war, die zum ersten Mal flog, durfte ich am Fenster sitzen. Wir sind über die Alpen geflogen und das war zu einer Zeit, in der es noch keine Digitalkameras gab. So verknipste ich auf dem Hinflug einen ganzen Film aus dem Fenster heraus. Die Welt hat von oben noch mal eine ganz eigene und hinreißende Gestalt. Es ist jedes Mal zauberhaft.

Wohin sind Sie von Frankfurt aus das letzte Mal geflogen?
Nach Palma de Mallorca.

Ihr Lieblingsort auf der Welt, den Sie schon gesehen haben?
Die Blumeninsel Madeira, auf der die Natur sagenhaft ist.

Ihr Lieblingsziel, an dem Sie noch nie gewesen sind?
Irgendwo in der Karibik.

Was mögen Sie am Frankfurter Flughafen besonders?
Ich mag besonders, dass der Frankfurter Flughafen sehr modern ist und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sei es nun in den Shops oder am Counter selbst, stets serviceorientiert und freundlich sind. Es entsteht immer ein ganz besonderes Reisefeeling, wenn die Reise am Frankfurter Flughafen beginnt.

Was mögen Sie am Airport nicht?
Es ist sehr schade, dass die Reisen, die vom Frankfurter Flughafen aus starten, stets teurer sind als die von anderen Flughäfen Deutschlands.

Ist der Flughafen Frankfurt für Sie persönlich wichtig, und warum?
Der Frankfurter Flughafen ist deshalb für mich besonders wichtig, weil ich Frankfurterin bin und er bei Flugreisen stets die erste Anlaufstelle ist. Außerdem ist es immer wieder faszinierend anzuschauen, wenn die Flieger über der Autobahn A5 landen, während man selbst im Pkw sitzt.

Mit wem auf dem Flughafen würden Sie gern einmal tauschen?
Ich würde gern mal am Counter sitzen und die Reisegäste einchecken sowie ihre Koffer mit den Klebestreifen versehen.

Wem würden Sie gern einmal begegnen?
Dem Dalai Lama.

Welche drei Gegenstände nehmen Sie immer mit in den Flieger?
Taschentücher, eine Decke und ein GPS-fähiges Gerät, um den Überblick zu behalten, wie die Reise exakt verläuft.

Die 26-jährige Jura-Studentin Marilen Maul ist Frankfurts erste Weinkönigin. Am Römer wurde sie stilecht von der Rheingauer Weinkönigin gekrönt und ist seit Anfang des Jahres voller Leidenschaft im Auftrag des guten Geschmacks unterwegs. Die Stadt Frankfurt ist nicht nur für seinen „Ebbelwoi“ bekannt, sondern besitzt mit dem „Lohrberger Hang“ einen hauseigenen Weinberg, der ganze 1,3 Hektar umfasst. Der restliche Teil der insgesamt 25 Hektar großen Weinanbaufläche des städtischen Gutes liegt außerhalb der Stadtgrenzen im Rheingau am Hochheimer Mainufer. Mit größtem Engagement möchte Marilen Maul nun den Frankfurter Wein international bekannt und ihrem Titel alle Ehre machen.

Die dritte „Tech-Night“ am Flughafen

Am 22. September ist es wieder so weit: Bereits zum dritten Mal bietet der Flughafen Frankfurt bei der „Tech-Night“ Jugendlichen die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Beschäftigungsbereiche Technik, Sicherheit und IT zu werfen und das vielfältige Ausbildungsangebot am Airport kennenzulernen.

Vorgestellt werden technische Ausbildungsberufe wie Anlagenmechaniker/-in, Industriemechaniker/-in oder Elektroniker/-in, aber auch die Berufsfelder des Notfallsanitäters / der Notfallsanitäterin oder der Werkfeuerwehr. IT-Interessierte kommen natürlich ebenso auf ihre Kosten.

In diesem Jahr sind zum ersten Mal die Berufe des/der Fachinformatikers/-in und des IT-Systemelektronikers / der IT-Systemelektronikerin mit dabei. Wer sich für ein technisches duales Studium interessiert, erfährt bei der „Tech-Night“ alles über die angebotenen Studiengänge: etwa Informationstechnik, Wirtschaftsinformatik oder Bachelor of Engineering.

Um die Arbeitsbereiche hautnah zu erleben, finden alle Programmpunkte direkt an den Arbeitsorten statt, also zum Beispiel in den Werkstätten des Flughafens oder in den Feuerwachen. Interessierte können Fragen stellen und mit Auszubildenden, Studierenden oder Verantwortlichen ins Gespräch kommen.

Die „Tech-Night“ findet am 22. September ab 17 Uhr statt. Jeder Jugendliche kann bis zu zwei erwachsene Begleitpersonen mitbringen, für die ein Rahmenprogramm angeboten wird. Dieses informiert nicht nur über die technischen Berufe, sondern auch über das Arbeitsumfeld am Flughafen. Mehr Informationen gibt es unter: www.fraport.de/tech-night. Eine Anmeldung ist bis zum 1. September über das Anmeldeformular möglich.

Der Flughafen Frankfurt ist mit annähernd 81.000 Beschäftigten nicht nur die größte lokale Arbeitsstätte in Deutschland, sondern auch ein bedeutender Ausbildungsort. Jährlich starten mittlerweile 250 Jugendliche am Airport in das Berufsleben, insgesamt sind hier mehr als 400 Azubis in einer Ausbildung oder einem dualen Studiengang beschäftigt.