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Aktuelles

Rückkehr der Olympia-Helden

Das „Team D“ ist zurück in der Heimat. Pünktlich um 16:45 Uhr landete die Boeing 747 der Lufthansa gestern am Flughafen Frankfurt. Empfangen wurden die Wintersportlerinnen und Wintersportler wie echte Helden: Mehrere Hundert Fans und Familienmitglieder konnten das Eintreffen kaum erwarten und begrüßten sie mit tobendem Jubel auf dem Rollfeld.

90 Athletinnen und Athleten der insgesamt 154 deutschen Olympiateilnehmer waren an Bord. Mit dabei das Goldmedaillenpaar im Eiskunstlauf Aljona Savchenko und Bruno Massot, Doppel-Gold-Biathletin Laura Dahlmeier, Dreifach-Medaillen-Gewinner Eric Frenzel und die Eishockey-Nationalmannschaft, auf die eine ganze Schar Fans in den passenden Trikots wartete. Voller Stolz und mit den Medaillen um den Hals posierten die Sportlerinnen und Sportler für die Fotografen. Anschließend gab es im Fraport-Forum des Flughafens noch einen großen Empfang.

Insgesamt hat das Team Deutschland 31 Medaillen erkämpft: 14-mal Gold, zehnmal Silber und siebenmal Bronze. Damit gehört Deutschland laut Chef de Mission Dirk Schimmelpfennig wieder zu den weltweit führenden Wintersportnationen.

Impressionen von der Ankunft

Ernst Szebedits sagt "Ja zu FRA!"

Foto: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

„Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1919/20), „Metropolis“ (1925/26) und „Der blaue Engel“ (1929/30) – die Klassiker des deutschen Kinos – sind nur einige der Schätze, die sich in den Archiven der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung befinden. Seit über 50 Jahren widmet sich die Stiftung dem Erhalt, der Pflege und der Zugänglichmachung des deutschen Filmerbes. Warum der Flughafen Frankfurt für Ernst Szebedits (seit dem 1. Juli 2011 Vorstand der Stiftung) eine ganz besondere Bedeutung hat, verrät er im „Ja zu FRA!“-Fragebogen.

Zum Fragebogen

Weltweit unterwegs – im Auftrag des deutschen Filmerbes

Foto: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Für Ernst Szebedits ist der Film nicht nur ein wertvolles kulturelles Gut, sondern auch immer ein Stück Zeitgeschichte, das unbedingt erhalten bleiben sollte. Seit dem 1. Juli 2011 ist Szebedits Vorstand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung mit Sitz in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Seit über 50 Jahren widmet sich die Stiftung dem Erhalt, der Pflege und der Zugänglichmachung des deutschen Filmerbes.

Die bedeutenden Bestände umfassen etwa 6.000 Spielfilme, Kurz-, Werbe- und Kulturfilme und reichen dabei von den Anfängen des Stummfilms bis hin zu den frühen 60er-Jahren. In der großen Schatzkammer finden sich grandiose Klassiker des deutschen Kinos wie „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1919/20), „Metropolis“ (1925/26), „Der blaue Engel“ (1929/30) und eine Vielzahl an Filmen bedeutender Regisseure, wie etwa des Namensgebers der Stiftung, Friedrich Wilhelm Murnau, oder von Ernst Lubitsch. Mehr als die Hälfte des Bestands befindet sich im eigenen Archiv, die restlichen Filmbestände verteilen sich über das Filmarchiv des Bundesarchivs und Archive auf der ganzen Welt.

Gerade durch die langjährige Zusammenarbeit mit vielen Partnern aus aller Welt verfügt die Murnau-Stiftung über ein starkes Netzwerk und hat so die Möglichkeit, Quellen und Materialien aus den USA, Russland oder Frankreich zu erhalten – zuletzt bei der digitalen Restaurierung des Films „Der müde Tod“ von Fritz Lang. Diese einzigartigen Bestände zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, das ist Ernst Szebedits Ziel, das er voller Leidenschaft und Ehrgeiz seit mehr als sechs Jahren verfolgt. Welche Bedeutung der Flughafen Frankfurt für den Filmexperten und -liebhaber hat, verrät er im „Ja zu FRA!“-Fragebogen in der kommenden Woche.