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Aktuelles

Airportmesse „Startbahn zum Job“

Am 19. und 20. März findet am Flughafen Frankfurt zum sechsten Mal die Airportmesse „Startbahn zum Job“ statt. Auf der Messe werden die vielfältigen Arbeitsbereiche und Beschäftigungsmöglichkeiten am Frankfurter Flughafen vorgestellt. Interessierte haben die Möglichkeit, sich über die verschiedenen am Flughafen vertretenen Branchen zu informieren, mit Unternehmen Kontakt zu bekommen und den Flughafen Frankfurt als Arbeitsplatz kennenzulernen.

An zwei Tagen präsentieren sich im „Fraport Forum“ am Flughafen ansässige Unternehmen und stellen Interessierten ihre Jobangebote vor. Besucherinnen und Besucher der Messe haben so die Möglichkeit, Einblicke in verschiedene Arbeitsfelder zu erlangen und mit namenhaften Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen wie Hotel und Gastronomie, Touristik, Einzelhandel, Spedition und Logistik, Reinigung und Sicherheit in Kontakt zu treten. Bewerberinnen und Bewerber haben die Chance, potenzielle Arbeitgeber zu treffen, offene Stellen zu finden und sich persönlich vorzustellen. Das Angebot richtet sich nicht nur an Fachkräfte, auch Arbeitssuchende ohne spezielle Qualifikationen haben die Möglichkeit, sich zu informieren.

Zusätzlich gibt es auf der Messe verschiedene Fachvorträge über das Thema Arbeiten am Flughafen Frankfurt. Besucherinnen und Besucher können Bewerbungsfotos schießen lassen und an einer Stilberatung teilnehmen, ihre Bewerbungsunterlagen überprüfen lassen und sich mit dem Business-Knigge optimal auf das nächste Vorstellungsgespräch vorbereiten.

Die von der Arbeitsagentur Frankfurt veranstaltete Airportmesse „Startbahn zum Job“ findet am 19. und 20. März 2019 jeweils von 10 bis 16 Uhr im „Fraport-Forum“ am Übergang von Terminal 1 zum Fernbahnhof statt. Das Messeprogramm sowie weitere Informationen gibt es unter: https://www3.arbeitsagentur.de/

Mit rund 500 Unternehmen und Institutionen sowie fast 81.000 Beschäftigten ist der Flughafen die größte Arbeitsstätte in Deutschland und ein wichtiger Beschäftigungsmotor für die Rhein-Main Region. Bereits seit 2005 vermittelt die Agentur für Arbeit zwischen Arbeitssuchenden und dem Flughafen.

Arbeiten an der Gepäckförderanlage

Die Gepäckförderanlage am Flughafen Frankfurt ist die größte der Welt. Ohne sie würde kein Gepäckstück am Airport sein Ziel erreichen. Auf insgesamt 81 Kilometern werden pro Stunde bis zu 20.500 Gepäckstücke bewegt. Dabei werden Geschwindigkeiten von bis zu 5 m/sek erreicht. Damit alle Gepäckstücke sicher an ihr Ziel gelangen, arbeitet eine ganze Reihe helfender Hände im Hintergrund.

Gibt ein Passagier am Check-in-Schalter sein Gepäck auf, wird dieses in eine Wanne gelegt und mit einem Code versehen, der alle wichtigen Informationen über das Gepäckstück enthält. Die Gepäckwanne wird automatisch durch die vom Vorfeld über die Terminals bis zum Fernbahnhof reichende Gepäckförderanlage transportiert.

Nach einem Sicherheitscheck, den alle Gepäckstücke durchlaufen müssen, geht es in die Verteileranlage. Hier sorgen Scanner an jeder Weiche und Abzweigung dafür, dass das Gepäckstück den schnellsten Weg zum Ziel findet. Ist das Gepäck an einer der 90 Entnahmestellen angelangt, wird es in einem Sicherheitssystem registriert und darf nur dann verladen werden, wenn auch der Besitzer des Gepäcks sich an Bord befindet.

Für den ungestörten Betrieb des seit 45 Jahren zuverlässig laufenden Systems für Gepäckbeförderung sorgen 250 Mechanikerinnen und Mechaniker. An 365 Tagen im Jahr sind die Beschäftigten hier in einem Dreischichtensystem tätig. Sobald eine Meldung aus der Schaltzentrale über Störungen informiert, werden diese im laufenden Betrieb behoben. Häufig sind es abgerissene Gepäckteile, die dafür sorgen, dass Koffer stehen bleiben und Stau entsteht. Doch auch Motoren und Stecker müssen kontinuierlich gewartet werden. Neben der Kontrolle und Wartung der Anlage gehört auch die Überwachung von Robotern, die Gepäck verladen, zu den wichtigen Aufgaben der Beschäftigten der Gepäckförderanlage.

Passagiere bekommen von den Arbeiten in der Gepäckförderanlage im Normalfall nichts mit. Das liegt auch daran, dass die Fehlerquote der Anlage am Flughafen Frankfurt im internationalen Durchschnitt außerordentlich gering ist.

Weitere Informationen über die Arbeit als Elektriker, Elektroniker oder Mechatroniker an der Gepäckbeförderungsanlage am Flughafen Frankfurt finden Sie unter: https://www.fraport.de/

Fraport und Volocopter testen autonome Flugtaxis

Foto: Fraport / Volocopter

Als erster Flughafen Europas will der Flughafen Frankfurt das Potenzial von elektrischen Lufttaxis erschließen. Ohne Stau und Zeitverzögerung zum Flughafen gelangen, das ist das Ziel der neuen Kooperation der Fraport AG und des Start-ups Volocopter zur Anbindung des Flughafens an die Stadt Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet.

Das junge Unternehmen Volocopter aus Bruchsal baut autonome Flugtaxis auf Grundlage der Drohnentechnologie. Der Fokus der neuen Kooperation liegt auf der problemlosen Abfertigung zukünftiger Nutzerinnen und Nutzer sowie der sinnvollen Integration in die schon bestehende Verkehrsinfrastruktur. Volocopter sollen der Entlastung des städtischen Verkehrs dienen und eine Ergänzung zum ÖPNV darstellen. Dafür werden mögliche Verbindungen zwischen dem Flughafen und Knotenpunkten wie dem Frankfurter Hauptbahnhof oder der Messe überprüft. Geplant ist ein Zeitraum von fünf bis zehn Jahren, bis ein erster Regelbetrieb stattfinden kann.

Mit fast 70 Millionen Fluggästen pro Jahr und seiner zentralen Lage in Deutschland und Europa ist der Flughafen Frankfurt der wichtigste Luftverkehrsknotenpunkt in Deutschland und einer der wichtigsten Flughäfen in Europa. Zusätzlich zur guten Anbindung an Autobahn, ICE-Trasse und ÖPNV prüft der Flughafen nun eine neue Anbindung: Volocopter sind Flugtaxis, die Flugrobotertechnologie nutzen, um Personen emissionsfrei und leise zu befördern. Die autonom fliegenden Verkehrsmittel sind daher ideal für den Stadtverkehr. Der Flughafenbetreiber ist mit seiner langjährigen Erfahrung im Flugverkehr und Kenntnissen in der Anwendung von Drohnen am Flughafen dabei ein idealer Partner.

Auch in anderen Bereichen der Elektromobilität ist der Flughafen Frankfurt federführend. In der von der Bundesregierung ausgezeichneten Initiative „E-PORT AN“ werden vielfältige Maßnahmen zur Emissionssenkung wie z. B. e-Schlepper entwickelt.