Menu

Aktuelles

Die Airport City wächst und wächst

Die Airport City rund um den Flughafen Frankfurt gehört zu den attraktivsten Unternehmensstandorten des Landes. Die Entwicklung der Cargo City Süd, von Gateway Gardens und dem Mönchhof-Gelände belegen das eindeutig.

Die Vermarktung des 100 Hektar großen Mönchhof-Geländes, das im Jahr 2004 von der Fraport AG erworben wurde, ist nun durch den Verkauf der letzten verfügbaren Baufläche abgeschlossen. Auf den rund 6.540 Quadratmetern entstehen eine Büroimmobilie für bis zu 150 Beschäftigte und eine Multifunktionshalle mit einer Fläche von 750 Quadratmetern. Der Baubeginn ist für Ende 2018 geplant.

Auch die anderen Bereiche der Airport City sind auf Wachstumskurs. Die CargoCity Süd ist die größte europäische Drehscheibe für weltweite Frachtlogistik und ein international anerkannter Logistikhub. Über 200 Firmen und Behörden sind hier heimisch und bieten mehr als 9.000 Menschen eine Arbeitsstelle.

Seit 2005 entsteht außerdem der Stadtteil Gateway Gardens – mit Büroräumen, Hotels, Supermärkten, Cafés und Restaurants. Insgesamt sollen hier im Jahr 2024 rund 18.000 Menschen eine Beschäftigung finden. Nicht zuletzt deshalb wird Gateway Gardens an das S-Bahn-Netz angeschlossen. Die S-Bahn-Station befindet sich derzeit im Bau und soll Ende 2019 eröffnet werden.

Die rund um den Flughafen Frankfurt angesiedelten Unternehmen profitieren von der zentralen Lage und der optimalen Anbindung an die Infrastruktur. Die Gewerbegebiete um den Airport sind somit ein idealer Ausgangspunkt für den Vertrieb von Gütern und Dienstleistungen ins Rhein-Main-Gebiet, nach Deutschland und ganz Europa. Die Gewerbegebiete rund um den Flughafen entwickeln sich immer weiter und sorgen mit dafür, dass der Airport mit fast 81.000 Beschäftigten als größte lokale Arbeitsstätte in Deutschland gilt.

Lufthansa testet Assistenzsystem LNAS zur Verringerung von Fluglärm

Die Lufthansa startet zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Umwelt- und Nachbarschaftshaus (UNH) und dem Flughafen Frankfurt einen Langzeittest zur Reduzierung von Fluglärm. Dazu baut die Airline das neue Pilotenassistenzsystem LNAS (Low Noise Augmentation System) in ihre Airbus-A320-Flotte ein. Das von dem DRL entwickelte Assistenzsystem soll leisere und effizientere Anflüge ermöglichen. 

Über ein Display zeigt das LNAS den Piloten den jeweils optimalen Zeitpunkt für jede Handlung während des Landeanflugs an. Durch dieses optimale Timing, etwas beim Ausfahren der Landeklappen oder des Fahrwerks, wird der Einsatz der Bremsklappen so weit wie möglich reduziert. Das wiederum sorgt für weniger Lärm und einen geringeren Kerosinverbrauch.

Insgesamt 86 Airbus A320 werden von Lufthansa mit dem Cockpitassistenzsystem ausgestattet. Der Testlauf startet Ende Mai mit einer geplanten Laufzeit von einem Jahr. Der erste Test des Systems wurde durch das DRL bereits Ende 2016 an drei Tagen am Flughafen Frankfurt durchgeführt und verlief damals erfolgreich.

Der Schallschutz ist den Initiativepartnern Fraport, Lufthansa und Condor ein großes Anliegen. Neben dem LNAS sorgen ganz unterschiedliche Maßnahmen dafür, Fluglärm zu reduzieren. Dazu gehören die Anhebung der Anflughöhe und des Anflugwinkels beim Landeanflug sowie Lärmpausen. Zudem werden Flugzeuge mit schallabsorbierenden Auskleidungen oder Winglets ausgestattet. Bei Neuanschaffungen setzt Lufthansa auf leisere Maschinen wie zum Beispiel die A320 neo. Mehr zu Fluglärmverringerung und Schallschutz erfahren Sie unter: http://www.ja-zu-fra.org/ oder http://www.fraport.de/

IATA-Auszeichnung für den Transport von sensiblen Pharmagütern

Der Flughafenbetreiber des Flughafens Frankfurt wurde mit dem CEIV-Zertifikat für seine Expertise im Ramp-Handling von zeitkritischen und temperatursensiblen Waren ausgezeichnet. Damit ist der Airport der weltweit größte Flughafen mit einem durchgängig zertifizierten Abfertigungsprozess von Pharmazeutika.

Mit dem internationalen Zertifikat des CEIV (Center of Excellence for Independent Validators in Pharmaceutical Logistics) wird der zuverlässige und sichere Umgang mit zeitkritischer und temperaturempfindlicher Fracht bestätigt.

Entwickelt wurde diese globale Klassifizierung vom Branchenverband International Air Transport Association (IATA), um Fluggesellschaften, Spediteure und Handling-Unternehmen zu unterstützen und die Einhaltung international gültiger Normen für Pharmagüter zu garantieren.

Die Standards der Pharmalogistik sind sehr hoch und fordern nicht nur professionell geschultes Personal im gesamten Abfertigungsablauf, sondern auch die entsprechend notwendige Technologie, IT-Systematik und Lagerlogistik. Als führender Umschlagplatz in Europa ist der Frankfurter Flughafen optimal aufgestellt und erfüllt alle Voraussetzungen. Das Ramp-Handling am Standort Frankfurt bietet beispielsweise seit über 20 Jahren einen Thermotransporter an, der für einen Transport mit punktgenauen Temperaturen von –30 bis +30 Grad Celsius sorgt.

Der Flughafen Frankfurt ist Europas größter Umschlagplatz für die Pharmaindustrie. Jedes Jahr werden rund 100.000 Tonnen umgeschlagen, darunter vor allem Arzneimittel und Impfstoffe. Mit insgesamt mehr als 2,2 Millionen Tonnen Fracht werden am Frankfurter Drehkreuz fast 50 Prozent des gesamten Luftfrachtvolumens in Deutschland verarbeitet. Der Airport zählt mit seiner zentralen Lage in Europa, der guten Infrastruktur und dem umfassenden Dienstleistungsangebot zu einem der zehn größten Frachtumschlagplätze weltweit.