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Aktuelles

Historischer Passagierzuwachs im ersten Halbjahr 2018

Spitzenwert im 1. Halbjahr: Fraport verzeichnete bei den Passagieren am Flughafen Frankfurt einen Zuwachs von 9,1 Prozent auf rund 32,7 Millionen Fluggäste. Der bisherige Höchstwert aus dem Vorjahr wurde damit um 2,7 Millionen Passagiere übertroffen – der höchste Absolutzuwachs in der Geschichte des Flughafens für ein erstes Halbjahr.

Allein im Juni nutzten rund 6,4 Millionen Reisende den Flughafen Frankfurt, ein Plus von 9,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der neue Monatsspitzenwert überschreitet erstmalig die 6-Millionen-Grenze. Der Tageswert von 200.000 Fluggästen wurde im Juni an 26 Tagen überschritten. Der 29. Juni wird mit 230.819 Passagieren zum neuen Höchstwert.

Wachstumstreiber waren die Angebotsaufstockungen der Airlines im Europa-Verkehr. Touristische Reiseziele in Süd- und Südosteuropa erreichten zweistellige Zuwachsraten, allen voran Italien und die Kanaren. Aber auch Russland verbucht einen kräftigen Zuwachs von 21,9 Prozent – dank der Fußballweltmeisterschaft.

Von Januar bis Juni 2018 wurden rund 250.000 Flugbewegungen gemessen. Davon zählte der Airport im Juni 45.218 Starts und Landungen. Mit einem Zuwachs von 8,9 Prozent im Vergleich zu 2017 ist dies der höchste Wert, der je in einem Juni erreicht wurde.

Das Frachtvolumen blieb in der ersten Jahreshälfte mit rund 1,1 Millionen Tonnen auf Vorjahresniveau. Die Luftpost stieg dynamisch an und erzielte mit rund 45.100 Tonnen die größte Menge seit elf Jahren.

Der Flughafen Frankfurt ist der größte deutsche Verkehrsflughafen und gehört zu den wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuzen weltweit. Zum aktuellen Sommerflugplan lassen sich derzeit 311 Flugziele in 97 verschiedenen Ländern erreichen.

Zwischenstopp für Langhalssaurier am Flughafen Frankfurt

Foto: Senckenberg / Neunzehn

Im The Squaire am Flughafen Frankfurt ragt seit letzter Woche das mächtige Skelett eines Langhalssauriers in die Luft – zwölf Meter lang, sechs Meter hoch. Das originalgetreue Replikat ist ein nachträgliches Geschenk des chinesischen „Paleontological Museum of Liaoning“ zum 200. Jubiläum des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt.

Der sogenannte „Liaoningtitan“ lebte vor etwa 120 Millionen Jahren und zählt damit zu den ältesten Sauriern der Erde. Die rund hundert einzelnen Knochen des Skeletts kamen in drei Holzkisten am Frankfurter Flughafen mit einem Gesamtgewicht von 1,2 Tonnen an. Zwei Tage lang wurde die Sauriernachbildung mithilfe einer Hebebühne aufgebaut und schmückt jetzt die Bürofläche am internationalen Drehkreuz. Zum ersten Mal kann dieser Dinosaurier auf einem anderen Kontinent bestaunt werden.

Bis der Umbau im Naturmuseum abgeschlossen ist, macht der Dino Zwischenstopp am Frankfurter Flughafen und kann bis etwa April 2019 auf der Ebene 5 des The Squaire bestaunt werden.

Mehr Dinosaurier gibt es bei der Ausstellung „Evolution des Fluges“: Schon seit letztem Jahr werden hier lebensgroße Flugsaurier und Fakten rund um die Faszination des Fliegens präsentiert. Die Ausstellung befindet sich im Terminal 2 im Bereich der Skyline-Plattform.

Mehr als 30.000 Patienten in guten Händen

Mehr als 30.000 Patienten und Patientinnen betreuen Dr. med. Michael Sroka und das Team der Frankfurter Flughafenklinik jedes Jahr. (Foto Andreas Meinhardt)

Über 60 Millionen Fluggäste zählt der Frankfurter Flughafen jährlich. Kein Wunder also, wenn davon einige auch mal medizinische Hilfe benötigen. Damit diese möglichst schnell versorgt werden können, leistet sich der Flughafen Frankfurt eine eigene Klinik.

Leiter der Frankfurter Flughafenklinik ist Dr. Michael Sroka. Der Facharzt für Anästhesie und Notfallmedizin übernimmt mit seinem Team rund 30.000 Patienten und Patientinnen sowie 800 Notarzteinsätze pro Jahr. Von Reiseübelkeit über einen eingeklemmten Finger bis hin zu Wiederbelebung nach einem Herzinfarkt oder einer Geburt, die Fälle, mit denen es Michael Sroka tagtäglich zu tun hat, stehen denen in einer normalen Klinik in nichts nach.

Die Flughafenklinik am Flughafen Frankfurt ist eine der größten medizinischen Ambulanzen der Welt direkt auf einem Airport. Passagiere aus allen Erdteilen, aber auch Flughafenbeschäftigte und Besucher des Airports werden hier unmittelbar versorgt. Das ist ein besonderer Service, den der Flughafenbetreiber Fraport auf eigene Kosten unterhält. In vielen anderen Ländern werden medizinische Dienste sowie die Feuerwehr an Airports vom jeweiligen Staat gestellt.

Sprechstunde in der Flughafenambulanz ist täglich von 7 bis 16 Uhr, die Notfallambulanz ist sogar rund um die Uhr besetzt. Acht Notfallmediziner, darunter Chirurgen, Anästhesisten, Kinderärzte, Internisten und Gynäkologen, Krankenschwestern und Medizinische Fachangestellte teilen sich hier ihren Dienst. Mehr von den spannenden Aufgaben von Michael Sroka und seinem Team berichtet das Airportmagazin STARTfrei in der Ausgabe 2/18.