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Aktuelles

123 Berufsanfänger beginnen Ausbildung am Flughafen

123 junge Menschen starteten am 3. September bei der Fraport AG in das Berufsleben. Die 34 weiblichen und 89 männlichen Auszubildenden verteilen sich auf 29 verschiedene Ausbildungs- und Studienberufe.

Das Spektrum der Ausbildungen reicht vom Elektroniker (m/w) über diverse Sicherheits- und Rettungsberufe bis hin zum Koch. Zu den dualen Studiengängen, die Praxis und Theorie ideal verbinden, zählen beispielsweise Luftverkehrsmanagement oder Immobilienwirtschaft. Gleich fünf neue duale Studiengänge kamen in diesem Jahr erstmals hinzu, darunter Elektrotechnik, Energiewirtschaft und Wirtschaftsinformatik.

Die Berufsanfänger sind in 15 unterschiedlichen Ländern geboren und gehören zehn verschiedenen Nationalitäten an; unter ihnen sind auch vier Geflüchtete aus dem Qualifizierungsprogramm „Berufliche Integration von Flüchtlingen in Frankfurt-Rhein-Main“ (BIFF). Die Fraport AG und weitere Partner engagieren sich im Rahmen des Programms dafür, geflüchteten Jugendlichen den Berufseinstieg zu ermöglichen. 

Wer sich für eine Ausbildung oder ein Studium bei der Fraport AG interessiert, hat noch die Chance sich für das Ausbildungsjahr 2019 zu bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2018. Weitere Informationen gibt es unter https://www.fraport.de/

Die Fraport AG ist der größte Ausbildungsbetrieb in der Region und bietet jährlich über 100 Bewerberinnen und Bewerbern in zahlreichen Berufen oder dualen Studiengängen die Möglichkeit zum Berufseinstieg. Viele von den rund 21.000 Beschäftigen der Fraport AG kamen bereits als Auszubildende zum Airport. Mit annähernd 81.000 Beschäftigten in rund 500 Unternehmen ist der Flughafen Frankfurt nicht nur die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands, sondern auch eine Topadresse für unterschiedlichste Berufsausbildungen.

Ausbau der Elektro-Flotte auf dem Vorfeld

Der Flughafenbetreiber erhöht in der Vorfeldflotte den Anteil emissionsfreier Fahrzeuge. 14 Prozent aller Einsatzfahrzeuge haben bereits einen Elektroantrieb – Tendenz steigend. In diesem Jahr werden 38 neue E-Fahrzeuge in Betrieb genommen, darunter Gepäck- und Frachtschlepper, Passagiertreppen, Förderbandwagen und Palettenhubwagen. 2019 folgen zudem zwei Elektrobusse, die bis Ende 2020 im Passagiertransport getestet werden.

Die Elektrifizierung von Fahrzeugen am Flughafen Frankfurt ist ein wesentlicher Teil der Klimaschutzaktivitäten der Fraport AG. Der Elektroantrieb ist für den Einsatz auf kurzen Strecken und vielen Stopps sehr gut geeignet. Die Luftschadstoffbelastung und Lärmemissionen am Boden werden dadurch erheblich eingedämmt.

An Deutschlands größtem Verkehrsflughafen wird auf eine moderne und zukunftsorientierte Flugzeugabfertigung gesetzt. Die Erweiterung der E-Mobilität geschieht im Rahmen der Initiative „E-PORT AN“ in Zusammenarbeit mit der Lufthansa Group, dem Land Hessen und der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main. Viele Projekte sind unter der Initiative zusammengefasst, die der Erprobung, Verbesserung und Marktreife von Elektromobilität dient.

Richtfest: eine neue Basis für den Winterdienst

Der Winterdienst am Flughafen Frankfurt bekommt ein neues Gebäude. Im August 2018 feierte die Fraport AG Richtfest. Damit wird der wichtige Dienst in einem Gebäudekomplex zentralisiert, der auf rund 10.000 Quadratmetern mehrere Funktionen vereint.

Der neue Standort soll im Winter 2019/20 seinen Betrieb aufnehmen. In der frostfreien Halle finden dann über 300 Winterdienstfahrzeuge ihren Platz, darunter auch 50 Spezialfahrzeuge wie Enteisungsfahrzeuge oder Schneeschleudern. Angrenzend befinden sich ein Granulat-Lager für 200 Tonnen Bodenenteisungsmittel, ein vierstöckiges Bürogebäude, eine Werkstatthalle und Fahrzeugabstellflächen.

So groß wie 2,5 Fußballfelder wird der Gebäudekomplex sein und den gesamten Winterdienst mit 1.200 Mitarbeitern beherbergen. Im Sommer werden die Räumlichkeiten des Winterdienstgebäudes für Schulungen der Mitarbeiter genutzt. Die Kosten des Baus liegen bei knapp 30 Millionen Euro.

Der Winterdienst rückte in der vergangenen Wintersaison über 50 Mal bei Schneefall aus, um die Start- und Landebahnen sowie Rollwege von Schnee zu räumen und damit den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten. Eine Bahn zu räumen dauert abhängig von der Stärke des Schneefalls 30 bis 60 Minuten, manchmal sogar über eine Stunde. Die Betriebsfläche am Flughafen umfasst mit Vorfeldflächen, Straßen, Gehwegen und Parkplätzen über neun Millionen Quadratmeter. Weitere interessante Zahlen und Fakten zum Winterdienst fasst ein Infoblatt zusammen.