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Die „Ambiente“ lockt Menschen aus aller Welt nach Frankfurt

Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera

Vom 10. bis zum 14. Februar findet in Frankfurt die „Ambiente“ statt – die Weltleitmesse für Produkte rund um Wohnkonzepte, Geschenkartikel und Fashionbedarf. Das bedeutende Event der internationalen Konsumgüterbranche stellt die neusten Trends in den Bereichen „Dining, Giving & Living“ vor.

4.454 Aussteller aus 96 Nationen präsentieren in diesem Jahr auf der Messe Frankfurt Produktneuheiten aus der Welt des Wohnens, Dekorierens und Schenkens sowie der Gastronomie. Neben 911 Ausstellern aus dem Inland begrüßt die Messe unter anderem Hersteller aus Frankreich, Italien, Spanien und der Türkei sowie aus den USA, Brasilien, Indien, China und Südkorea.

Die Messe Frankfurt ist eines der weltweit führenden Messeunternehmen und bietet Ausstellern ein internationales Schaufenster zur Präsentation ihrer Produkte. Im letzten Jahr fanden am Heimatstandort Frankfurt 43 Messen mit rund 38.100 Ausstellern und rund 1,4 Millionen Besuchern statt. Hier vernetzt sich die ganze Welt, Menschen finden zusammen und stellen Kontakte her.

Frankfurt ist nicht nur wegen der langen Messetradition einer der internationalsten Plätze in Deutschland – auch der Flughafen Frankfurt trägt als internationales Drehkreuz und Verkehrsknotenpunkt zur weltweiten Vernetzung bei. 2016 zählte der Airport einen Passagieranteil von 11,5 Prozent auf Flügen innerhalb Deutschlands, knapp 51 Prozent auf europäischen Flügen und knapp 38 Prozent auf Interkontinentalflügen.

„Vertical Greening“ – lebende Kunst am Flughafen

In den beiden Terminals des Flughafens Frankfurt können Passagiere jetzt unter hängenden Gärten und in begrünten Bereichen Platz nehmen. In der Abflughalle von Terminal 2 schmückt zum Beispiel eine rund 135 Quadratmeter große Grünfläche die Wand.

Diese Technik der Begrünung nennt sich „Vertical Greening“: Dabei werden Pflanzen in spezielle Vliese ohne Erde gesetzt und durch eine Drainage automatisch bewässert. Am Airport wächst so aber nicht nur einfacher Rasen, sondern auch Farne, Kletterpflanzen und Flamingoblumen verleihen dem lebenden Kunstwerk Farbe.

Neben den vertikalen Gärten gibt es ab sofort auch begrünte Sitzecken mit Steckdosen und USB-Anschlüssen, die sich durch Pflanzen und ein neues Beleuchtungskonzept vom Rest des Terminals absetzen – damit können Passagiere der Hektik des Flugbetriebs ein Stück weit entfliehen.

Die neue Bepflanzung bietet nicht nur einen optischen Reiz, sondern sie sorgt sogar für mehr Sauerstoff und gibt dem Raum eine bessere Akustik. Der CO2-Gehalt sowie der Staubflug werden deutlich verringert, wodurch die Aufenthaltsqualität am Airport zusätzlich steigt.

Der Flughafen Frankfurt entwickelt zahlreiche Maßnahmen, um am größten Verkehrsdrehkreuz in Deutschland ein entspanntes Ambiente zu schaffen. Das „Silent Airport“-Konzept sorgt seit 2015 durch „lautlose“ Kommunikation mit dem Passagier, beispielsweise durch digitale Informationsübermittlung und die Reduzierung der Durchsagen, für eine ruhigere Atmosphäre. Die „Silent Chairs“ mit integrierten Lautsprechern und Strom- wie USB-Anschlüssen bieten seit dem vergangenen Jahr eine zusätzliche Rückzugsmöglichkeit im Transitbereich.

„Ferne Länder haben mich schon immer fasziniert"

Foto: Markus Weidner

Ob beruflich oder privat − für viele Menschen gehören Flugreisen einfach dazu. Wir haben Persönlichkeiten aus der Region über das Fliegen und den Flughafen gefragt. Hier antwortet Markus Weidner, Abteilungsleiter Trainerwesen und Internationale Beziehungen beim DFB:

Herr Weidner, erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Flug?
Ja, der ging am 2. Weihnachtsfeiertag 1987 in einer Boeing 747 der Pan Am von Frankfurt nach Rio de Janeiro mit Zwischenlandung in New York. Ich habe damals mit einer Freundin meine brasilianische Brieffreundin besucht. Das war alles sehr spannend, mein erster Flug und dann gleich nach Brasilien.

Wohin sind Sie von Frankfurt aus das letzte Mal geflogen?
Vorletzte Woche privat nach London mit meiner Lebensgefährtin, meinen beiden Kindern und dem Freund meiner Tochter.

Ihr Lieblingsort auf der Welt, den Sie schon gesehen haben?
Das ist ganz klar Ibiza abseits der Playa d’en Bossa. Hier bin ich mindestens einmal im Jahr. Die Insel übt eine Faszination auf mich aus und hier komme ich zur Ruhe.

Ihr Lieblingsziel, an dem Sie noch nie gewesen sind?
Palau im Südpazifik. Dort soll es fantastische Tauchgebiete geben.

Was mögen Sie am Frankfurter Flughafen besonders?
Das Zusammentreffen von Menschen aus aller Welt und die Senator Lounge im Abflugbereich der Halle B.

Was mögen Sie am Airport nicht?
Außenpositionen und die damit einhergehenden Busfahrten durchs „Rhein-Main-Gebiet“.

Ist der Flughafen Frankfurt für Sie persönlich wichtig, und warum?
Er ist wichtig, weil er mir nach kurzer Anfahrt die Welt erschließt. Ferne Länder haben mich schon immer fasziniert. Dass ich dies später auch noch mit meinem Beruf verbinden konnte, war eine glückliche Fügung des Schicksals.

Mit wem auf dem Flughafen würden Sie gern einmal tauschen?
Mit dem Fluglotsen im Tower oder alternativ mit einem Piloten im Airbus A380. Beides stelle ich mir spannend vor.

Wem würden Sie gern einmal begegnen?  
Hier habe ich keine Präferenzen, denn die spannendsten Begegnungen kamen meist unerwartet.

Welche drei Gegenstände nehmen Sie immer mit in den Flieger?
Pass, Geld, Kompressionssocken!

Über Markus Weidner
Markus Weidner wurde 1968 in Frankfurt geboren und arbeitet seit 1997 für den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Seit 2006 leitet er dort die 16-köpfige Abteilung „Trainerwesen und Internationale Beziehungen“ und wurde nicht zuletzt deshalb zum Vielflieger. Seine Reisen führen ihn in alle Himmelsrichtungen, in klassische Fußballländer wie England oder Brasilien, aber auch an exotische Orte jenseits der Fußballlandkarte wie Kasachstan, Mosambik oder Ruanda. Die Frankfurter Neue Presse ernannte ihn deshalb kürzlich zum „Fußball-Außenminister“.