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Aktuelles

Fraport testet E-Schlepper für emissionsfreie Pushbacks

Der Flughafen Frankfurt baut seinen elektrisch betriebenen Vorfeldfuhrpark aus und testet gemeinsam mit Lufthansa einen ferngesteuerten Flugzeugschlepper. Der sogenannte „Mototok Spacer 8600“ ist für die gesamte A320-Familie und die Boeing 737 geeignet und schafft zwischen 30 und 50 Pushback-Vorgänge, ohne aufladen zu müssen

Gesteuert wird das Fahrzeug von einem Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste per Fernsteuerung. Während der Testphase werden vor allem die Flugzeuge von Lufthansa durch den neuen E-Schlepper von der Parkposition auf die Rollbahn geschoben.

Das neue Schleppfahrzeug mit Elektroantrieb hat zahlreiche Vorteile: Durch seine wesentlich geringere Größe im Vergleich zu herkömmlichen Schleppfahrzeugen kann es fest an einer Parkposition stationiert und aufgeladen werden. So ist die Verfügbarkeit vor Ort zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Die Flugzeugabfertigung wird so vereinfacht und beschleunigt. Gleichzeitig sorgt die Art des Antriebs für eine deutliche Reduzierung der Schadstoffemissionen auf dem Vorfeld.

An Deutschlands größtem Verkehrsflughafen wird auf eine moderne und zukunftsorientierte Flugzeugabfertigung gesetzt. Die Förderung der E-Mobilität geschieht im Rahmen der Initiative „E-PORT AN“ in Zusammenarbeit mit der Lufthansa Group, dem Land Hessen und der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main. Viele Projekte sind unter dieser Initiative zusammengefasst, die der Erprobung, Verbesserung und Marktreife von Elektromobilität dient.

Winterflugplan 2018 bietet neue Reiseziele

Mit der Umstellung auf die Winterzeit am 28. Oktober gilt am Flughafen Frankfurt der Winterflugplan 2018/19. 89 Fluggesellschaften starten während des Winterhalbjahrs zu 266 Zielen in 101 Ländern. Das Angebot an Passagierflügen steigt im Vergleich zum Vorjahr um fünf bis sechs Prozent an, wobei sich das Wachstum gleichmäßig auf alle drei Streckenbereiche verteilt: auf interkontinentale, europäische und innerdeutsche Strecken.

Die Airlines am Flughafen Frankfurt, darunter insbesondere die Initiativepartner Lufthansa und Condor, sorgen auch im Winter für neue direkt erreichbare Flugziele. Condor steuert beispielsweise dreimal pro Woche mit Kuala Lumpur die Hauptstadt von Malaysia an, einmal wöchentlich geht es mit dem Ferienflieger nach Curacao auf den Niederländischen Antillen. Mit Eilat hat Lufthansa zweimal pro Woche ein neues Direktziel in Israel im Programm.

Viele andere interkontinentale Verbindungen wurden weiter ausgebaut, darunter etwa die nach Addis Abeba in Äthiopien, nach Agadir in Marokko oder in das mexikanische Cancun. Auch innereuropäisch werden neue Flugziele bedient. So fliegt Lufthansa ab diesem Winter zwölfmal wöchentlich Triest oder zweimal pro Woche Thessaloniki an.

Über den vollständigen Winterflugplan informiert die Website des Flughafens www.frankfurt-airport.de

Der Flughafen Frankfurt ist der größte deutsche Verkehrsflughafen und gehört zu den wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuzen weltweit. Fast 65 Millionen Geschäftsreisende und Touristen aus aller Welt nutzten 2017 den Frankfurter Flughafen.

Innovation Lab: die Zukunft des Frachtverkehrs

Foto: Fraport AG

Nicht nur die Zahl der Flugpassagiere wächst, auch der Transport von Waren per Flugzeug wird immer wichtiger. Doch wie sieht der Frachtverkehr in Zukunft aus? Um diese Frage zu beantworten, treffen sich am 8. November 2018 führende Experten zum 3. Frankfurt Air Cargo Innovation Lab am Flughafen Frankfurt.

Auf der eintägigen Konferenz geht es um ein breites Themenspektrum. Die Experten diskutieren unter anderem darüber, wie der weltweite Frachtverkehr auch in Zukunft sicher, intelligent und nachhaltig organisiert werden kann. Besondere Gäste sind in diesem Jahr die Gewinner des Innovationspreises der Deutschen Luftfahrt. An ihren preisgekrönten Projekten wird deutlich, was heute schon möglich ist.

Einige der kommenden Innovationen werden auch auf dem Flughafen Frankfurt erprobt oder entwickelt. So üben hier bereits Flugzeug-Abfertiger und Lademeister mit Virtual-Reality-Technologie das Einwinken eines Flugzeugs oder die Sicherheitskontrolle auf dem Vorfeld. Ein weiteres Beispiel ist das Forschungsprojekt Smart Air Cargo Trailer in der CargoCity Süd. Hier sollen intelligente Lkw-Auflieger, sogenannte Smart Trailer, entwickelt werden, mit denen sich über eine cloudbasierte Plattform autonome Transporte durchführen lassen – und zwar so, wie es für Spediteur und Abfertiger optimal ist. Mehr zu den Projekten auf der Webseite www.innofrator.com  

2017 verzeichnete der Flughafen Frankfurt ein Cargo-Aufkommen von rund 2,23 Millionen Tonnen. Damit liegt der Airport auf Platz eins in Deutschland und Europa.