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Aktuelles

Arbeiten an der Gepäckförderanlage

Die Gepäckförderanlage am Flughafen Frankfurt ist die größte der Welt. Ohne sie würde kein Gepäckstück am Airport sein Ziel erreichen. Auf insgesamt 81 Kilometern werden pro Stunde bis zu 20.500 Gepäckstücke bewegt. Dabei werden Geschwindigkeiten von bis zu 5 m/sek erreicht. Damit alle Gepäckstücke sicher an ihr Ziel gelangen, arbeitet eine ganze Reihe helfender Hände im Hintergrund.

Gibt ein Passagier am Check-in-Schalter sein Gepäck auf, wird dieses in eine Wanne gelegt und mit einem Code versehen, der alle wichtigen Informationen über das Gepäckstück enthält. Die Gepäckwanne wird automatisch durch die vom Vorfeld über die Terminals bis zum Fernbahnhof reichende Gepäckförderanlage transportiert.

Nach einem Sicherheitscheck, den alle Gepäckstücke durchlaufen müssen, geht es in die Verteileranlage. Hier sorgen Scanner an jeder Weiche und Abzweigung dafür, dass das Gepäckstück den schnellsten Weg zum Ziel findet. Ist das Gepäck an einer der 90 Entnahmestellen angelangt, wird es in einem Sicherheitssystem registriert und darf nur dann verladen werden, wenn auch der Besitzer des Gepäcks sich an Bord befindet.

Für den ungestörten Betrieb des seit 45 Jahren zuverlässig laufenden Systems für Gepäckbeförderung sorgen 250 Mechanikerinnen und Mechaniker. An 365 Tagen im Jahr sind die Beschäftigten hier in einem Dreischichtensystem tätig. Sobald eine Meldung aus der Schaltzentrale über Störungen informiert, werden diese im laufenden Betrieb behoben. Häufig sind es abgerissene Gepäckteile, die dafür sorgen, dass Koffer stehen bleiben und Stau entsteht. Doch auch Motoren und Stecker müssen kontinuierlich gewartet werden. Neben der Kontrolle und Wartung der Anlage gehört auch die Überwachung von Robotern, die Gepäck verladen, zu den wichtigen Aufgaben der Beschäftigten der Gepäckförderanlage.

Passagiere bekommen von den Arbeiten in der Gepäckförderanlage im Normalfall nichts mit. Das liegt auch daran, dass die Fehlerquote der Anlage am Flughafen Frankfurt im internationalen Durchschnitt außerordentlich gering ist.

Weitere Informationen über die Arbeit als Elektriker, Elektroniker oder Mechatroniker an der Gepäckbeförderungsanlage am Flughafen Frankfurt finden Sie unter: https://www.fraport.de/

Fraport und Volocopter testen autonome Flugtaxis

Foto: Fraport / Volocopter

Als erster Flughafen Europas will der Flughafen Frankfurt das Potenzial von elektrischen Lufttaxis erschließen. Ohne Stau und Zeitverzögerung zum Flughafen gelangen, das ist das Ziel der neuen Kooperation der Fraport AG und des Start-ups Volocopter zur Anbindung des Flughafens an die Stadt Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet.

Das junge Unternehmen Volocopter aus Bruchsal baut autonome Flugtaxis auf Grundlage der Drohnentechnologie. Der Fokus der neuen Kooperation liegt auf der problemlosen Abfertigung zukünftiger Nutzerinnen und Nutzer sowie der sinnvollen Integration in die schon bestehende Verkehrsinfrastruktur. Volocopter sollen der Entlastung des städtischen Verkehrs dienen und eine Ergänzung zum ÖPNV darstellen. Dafür werden mögliche Verbindungen zwischen dem Flughafen und Knotenpunkten wie dem Frankfurter Hauptbahnhof oder der Messe überprüft. Geplant ist ein Zeitraum von fünf bis zehn Jahren, bis ein erster Regelbetrieb stattfinden kann.

Mit fast 70 Millionen Fluggästen pro Jahr und seiner zentralen Lage in Deutschland und Europa ist der Flughafen Frankfurt der wichtigste Luftverkehrsknotenpunkt in Deutschland und einer der wichtigsten Flughäfen in Europa. Zusätzlich zur guten Anbindung an Autobahn, ICE-Trasse und ÖPNV prüft der Flughafen nun eine neue Anbindung: Volocopter sind Flugtaxis, die Flugrobotertechnologie nutzen, um Personen emissionsfrei und leise zu befördern. Die autonom fliegenden Verkehrsmittel sind daher ideal für den Stadtverkehr. Der Flughafenbetreiber ist mit seiner langjährigen Erfahrung im Flugverkehr und Kenntnissen in der Anwendung von Drohnen am Flughafen dabei ein idealer Partner.

Auch in anderen Bereichen der Elektromobilität ist der Flughafen Frankfurt federführend. In der von der Bundesregierung ausgezeichneten Initiative „E-PORT AN“ werden vielfältige Maßnahmen zur Emissionssenkung wie z. B. e-Schlepper entwickelt.

Mit „Ja zu FRA!“ exklusiv zur Flughafenfeuerwehr

Besuchen Sie mit „Ja zu FRA!“ den Flughafen Frankfurt und erhalten Sie einen exklusiven Einblick in die spannende und unverzichtbare Arbeit der Werkfeuerwehr an Deutschlands größtem Drehkreuz. Ohne Feuerwehr, die im Notfall innerhalb von 180 Sekunden jeden Punkt auf dem Vorfeld erreicht, würde der Flughafen stillstehen. Am 21. März 2019 lädt „Ja zu FRA!“ zu einem Besuch der Werkfeuerwehr und einem spannenden Einblick in die Arbeit an einer ihrer Feuerwachen ein.

Die Werkfeuerwehr am Flughafen Frankfurt ist verantwortlich für den Flugzeug- und Gebäudebrandschutz. Neben den Aufgaben der Brandbekämpfung ist die Flughafenfeuerwehr für Gefahrenguteinsätze im gesamten Flughafenbereich zuständig und leistet technische Hilfe bei der Bergung von Flugzeugen auf der ganzen Welt. Auf fünf Feuer- und Rettungswachen arbeiten rund 280  Beschäftigte in zwei Schichten, weitere in der Leitstelle im Wechselschichtdienst oder Tagesdienst, insgesamt fast 400. Mit ihren 70 Einsatzfahrzeugen müssen die Feuerwehrleute in der Lage sein, innerhalb von drei Minuten jeden Ort auf dem Vorfeld zu erreichen. Um diese wichtige Voraussetzung für den Betrieb des Airports zu gewährleisten, verfügt die Flughafenfeuerwehr über modernste Fahrzeuge und Technik.

Sie besuchen eine der Feuerwachen, können die riesigen Löschfahrzeuge aus der Nähe betrachten und einer hochrangigen Führungskraft  Ihre Fragen über die Arbeit der Werkfeuerwehr stellen.

Möchten Sie (gemeinsam mit einer Begleitperson) dabei sein und die Werkfeuerwehr am Donnerstag, den 21. März 2019 von 16:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr am Flughafen Frankfurt besuchen? Dann folgen Sie einfach dem „Teilnehmen“-Button.

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