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„Ich brauche 30 Minuten, um im Flieger nach New York oder Tokio zu sitzen"

Foto: Shooter Promotions

Ob beruflich oder privat − für viele Menschen gehören Flugreisen einfach dazu. Wir haben Persönlichkeiten aus der Region über das Fliegen und den Flughafen gefragt. Hier antwortet George (Schorsch) Hofmann, Künstleragent von Shooter Promotions GmbH, Frankfurt.

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Flug?
Mein allererster Flug ging nach dem Abitur 1982 von Frankfurt in den Süden Indiens. Zwei Wochen wollte ich bleiben, so der Plan. In der ersten Woche lernte ich einen Deutschen kennen. Er war Fotograf einer Nachrichtenagentur . In der zweiten Woche einen  Schweizer, der Unterwäsche für die Armee europaweit vertrieb. Tatsächlich wurden aus den zwei Wochen zwölf Monate.

Wohin sind Sie von Frankfurt aus das letzte Mal geflogen?
Ich komme gerade aus New York zurück. Ich hatte Gepräche mit dem Management der Tedeschi Truck Band. Die Band hat sechs Abende in Brooklyn im Beacon-Theatre gespielt. Das ist einer der schönsten Konzertsäle in den USA. Wir bereiten gerade die 2018 Europatour der Band vor.

Ihr Lieblingsort auf der Welt, den Sie schon gesehen haben?
Ganz sicher Stonetown auf Sansibar. Das hat mich nachhaltig sehr fasziniert. Nirgendwo sonst konnte ich mich derart entschleunigen wie auf dieser Insel.

Ihr Lieblingsziel, an dem Sie noch nie gewesen sind?
Madagaskar! Seit Jahren habe ich zwei Einladungen dorthin. Einmal von meinem alten Freund, der als Lehrer in der Hauptstadt des Landes arbeitete, und dann von dem Gitarristen Solo Razafindrakoto. Er hat viele Jahre mit der großartigen Miriam Makeba gespielt. Wir sind über Jahre durch Europa getourt. Das verbindet.

Was mögen Sie am Frankfurter Flughafen besonders?
Die zentrale Lage, gute Anbindung und die neuen Kurzzeit-Parkplätze.

Was mögen Sie am Airport nicht?
Die Parkgebühren sind recht hoch, gerade wenn man das Fahrzeug mal zwei Tage im Parkhaus lassen möchte.

Ist der Flughafen Frankfurt für Sie persönlich wichtig, und warum?
Ja, er befindet sich in der Nähe sowohl meines Wohn- als auch meines Arbeitsorts. Da ich beruflich viel umherfliege, ist für mich die Anbindung sehr wichtig. Ich brauche 30 Minuten, um im Flieger nach New York oder Tokio zu sitzen. Und auf dem Flughafen empfangen wir die internatinalen Künstler und begleiten sie auf ihrer Deutschlandtour.

Mit wem auf dem Flughafen würden Sie gern einmal tauschen?
Mit dem Besitzer der Parkhäuser ...

Wem würden Sie gern einmal begegnen?
In den über 30 Jahren im Showgeschäft bin ich sehr vielen großen Stars begegnet. Von Abba bis Frank Zappa. Nur einem noch nicht. Jack Nicholson – the one and only! Ihn würde ich wahnsinnig gern kennenlernen. Vor zwei Jahren, auf einer Party in L.A., war Nicholson auch eingeladen. Meine Maschine hatte Stunden Verspätung. Ich habe ihn um eine halbe Stunde verpasst.

Welche drei Gegenstände nehmen Sie immer mit in den Flieger?
Meine Schlafmaske & Nackenstütze & Ohrenstöpsel, so kann ich schlafen und entspannen.

Aerosmith, The Scorpions, The Bee Gees oder Sting – diese großen Namen gehören zu den Referenzen von Shooter Promotions. Seit vielen Jahrzehnten mittendrin und immer dabei: George Hofmann, unterwegs für Bands, Solisten und Ensembles der Frankfurter Agentur. Bis Hofmann im Flieger sitzt, vergehen von seinem Wohnort aus gerade einmal 30 Minuten. Das internationale Drehkreuz ist für ihn nicht nur sein Ticket in die internationale Musikszene – hier empfängt er auch seine berühmten Gäste, um sie auf ihrer Deutschlandtour zu begleiten. Mehr Infos gibt es unter http://www.shooter.de/ und https://www.facebook.com/ShooterPromotions/

Kult für die Region: mit „Ja zu FRA!“ „Schwanensee“ erleben

Foto: Staatliches Russisches Ballett Moskau

Tschaikowskys „Schwanensee“ ist ein Meisterwerk des Musiktheaters und der Klassiker schlechthin. Seit vielen Generationen übt die Geschichte um die verzauberte Prinzessin Odette und die bedingungslose Macht der Liebe eine ganz besondere Faszination auf ihr Publikum aus. Die einzigartige Musik und die Ästhetik des Tanzes machen das Stück seit jeher zum Ballett der Ballette.

Die Inszenierung des berühmten Staatlichen Russischen Balletts Moskau unter der Leitung von Wjatscheslaw Gordejew feiert in diesem Jahr Jubiläum. Vor 30 Jahren begeisterte das Moskauer Ensemble das deutsche Publikum zum ersten Mal und erweckt seitdem jedes Jahr den Ballettklassiker zum Leben. Über eine Millionen Zuschauer ließen sich so schon verzaubern.

Das Spitzenensemble steht für technische Perfektion und klassisches Ballett in seiner reinsten Form. Es ist bekannt für die opulente Bühnengestaltung, aufwendige Kostüme und die Liebe zum Detail.

Erleben Sie das beliebteste Handlungsballett aller Zeiten und machen gleich bei unserem Gewinnspiel mit! „Ja zu FRA!“ verlost 3 × 2 Tickets für das Ballett am 11. Januar in der Jahrhunderthalle Frankfurt.

Einsendeschluss ist der 10. Dezember 2017 um 23:59 Uhr. Unter allen richtigen und gültigen Einsendungen entscheidet das Los. Die Gewinner bzw. die Gewinnerinnen werden per E-Mail benachrichtigt.

Teilnehmen

Koffer und kein Ende in Sicht: zu Besuch in der Gepäckförderanlage

Warm ist es – und damit hat keiner der 20 Teilnehmer gerechnet. Denn immer, wenn „Ja zu FRA!“ im Herbst oder Winter zu einer exklusiven Führung rund um das Vorfeld einlädt, lautet einer der Hinweise: Tragen Sie bitte der Jahreszeit entsprechende Kleidung. Aber es ist nicht nur warm in der Gepäckförderanlage des Flughafens Frankfurt, sondern auch laut. Kein Wunder, denn Koffer folgt auf Koffer folgt auf Koffer.

Die Gepäckförderanlage des Flughafens ist vom Typ Behälterförderanlage – und ist beeindruckend. Auf etwa 80 km Förderlänge werden bis zu 20.500 Behälter mit jeweils einem Gepäckstück an Bord und einer Geschwindigkeit von bis zu 5 m/sek sortiert und an ihr Ziel befördert. Unterschieden wird hierbei zwischen Check-in- und Transfergepäck sowie dem ankommenden Gepäck für die Gepäckausgabe.

Bis zu 12.000 Gepäckstücke können pro Stunde sortiert und zum richtigen Ziel gelenkt werden. An Spitzentagen rasen so bis zu 120.000 Koffer, Reisetaschen und Rucksäcke durch die Tunnel unter den Terminals und dem Vorfeld.

Michael Pötz, Leiter Infrastrukturmanagement Gepäckanlagen, Fluggastbrücken und 400Hz-Bodenstrom, und sein Kollege Peter Kiener führten die Teilnehmer aus der „Ja zu FRA!“-Community durch unterschiedliche Eingänge an verschiedene Anlagenteile der Förderanlage, die sich vom Fernbahnhof über alle Terminals und die Vorfeldstation erstreckt. In der Vorfeldstation V3, die derzeit parallel zum laufenden Betrieb baulich modernisiert wird, war es zum Zeitpunkt des Besuchs recht ruhig. Richtig was los war am späten Nachmittag aber im Bereich der Flugsteige A und B und auf der Verbindung zum Flugsteig A-Plus. Interessant war auch der Frühgepäckspeicher im Flugsteig A-Plus, in dem das u.a. am Vorabend eingecheckte  Gepäck zwischengelagert wird. Bis zu 11.000 Gepäckstücke warten bei Hochbetrieb in den insgesamt vier Frühgepäckspeichern der Gesamtanlage auf ihren Weitertransport.

Die beeindruckende Führung endete in der Leitzentrale, in der die gesamte Gepäckförderanlage überwacht wird, damit Störungen im Betrieb frühzeitig identifiziert und behoben werden können.

„Ja zu FRA!“ bietet regelmäßig spannende Einblicke hinter die Kulissen des Flughafens und an Orte seiner Bedeutung für Stadt und Region. Unsere Gruppen besuchten bereits die Lufthansa Technik, das Safety Mock-up von Condor oder die Festhalle, das Städel Museum und die Frankfurter Buchmesse. Der nächste Besuch führt „Ja zu FRA!“ in das größte Kühlhaus Europas, das Perishable Center. Die „Ja zu FRA!“-Events werden regelmäßig auf dieser Website angekündigt.

Impressionen