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Aktuelles

Zu Besuch bei der Lufthansa Technik

In der vergangenen Woche durften die 20 Teilnehmer des exklusiven „Ja zu FRA!“-Events bei der Lufthansa Technik einen Blick hinter die Kulissen werfen. Genauer: Besucht wurde der Standort Nord der Lufthansa Technik am Flughafen Frankfurt – also der Teil, an dem alle Flugzeugtypen mit Ausnahme des Airbus A380 gewartet werden.

Ausgestattet mit dunkelblauen Wollmützen und Warnwesten der Airline, absolvierte die Gruppe erst den obligatorischen Sicherheitscheck und betrat anschließend in zwei Zehnergruppen das Vorfeld. Dort wartete das erste Highlight des knapp 2,5-stündigen Besuchs: eine Führung durch die für den Start Richtung Südamerika vorbereitete Boeing 747-8 mit der Sonderlackierung „Fanhansa Siegerflieger“; das ist der Jumbo, mit dem die deutsche Nationalelf nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 aus Rio de Janeiro nach Deutschland zurückkehrte.

Nach ausführlichen Erklärungen im Cockpit, einem Abstecher in den fliegenden Ruheraum für die Flugbegleiter und ausgiebigen Tests der Business-Class- und First-Class-Sitze ging es als nächstes in eine riesige Werft, in der vor allem Mittel- und Kurzstreckenflugzeuge gewartet wurden. Bei einer weiteren Flugzeugbesichtigung wurden den Teilnehmern in einem A330 die Unterschiede zwischen Flugzeugen von Airbus und Boeing veranschaulicht. Bevor die zufriedenen und gut gelaunten Teilnehmer die Heimreise antraten, wurde ihnen noch ein Abstecher im Bereich der Triebwerkwartung geboten. Dort erfuhren sie mehr über die Entwicklung und die Funktionsweise moderner Triebwerke.

Am Flughafen Frankfurt befindet sich der zentrale Wartungsstandort der Lufthansa Technik – eine Welt, die niemals schläft. An 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr arbeiten hier mehr als 4.000 Beschäftigte und sorgen dafür, dass über 700 Flugzeuge (260 davon allein von der Lufthansa) betreut und gewartet werden.

„Ja zu FRA!“ bietet regelmäßig spannende Einblicke hinter die Kulissen. Unsere Gruppen besuchten bereits die Festhalle, das Städel Museum und die Frankfurter Buchmesse, das Perishable Center, das Safety Mock-up von Condor und jetzt eben die Lufthansa Technik im Norden des Flughafen Frankfurt. Die „Ja zu FRA!“-Events werden jeweils rechtzeitig auf dieser Website angekündigt.

Dinosaurier im Landeanflug

Foto: SWK

Ab sofort gibt es im Terminal 2 des Flughafens Frankfurt sonderbare Flugwesen zu bestaunen. Unter den Schwingen von riesigen Dinosauriern eröffnete die Ausstellung „Evolution des Fluges“ – ein Kooperationsprojekt der Fraport AG und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.

Die Natur hat schon vor 400 Millionen Jahren die Lüfte erobert, dem Mensch dagegen ist das Fliegen erst seit gut 100 Jahren möglich. Bei der Entwicklung von Fluggeräten orientierte er sich immer wieder am Vorbild der Natur. So sind beispielsweise die Flugzeugtragflächen inspiriert von Flügeln der Flugsaurier oder Fledermäuse. Das und alles rund um die Faszination des Fliegens zeigt die neue Ausstellung. Dafür stehen sogenannte „Sciencecubes“ bereit, die Filme und Animationen sowie einige Exponate und Infografiken präsentieren. Selbst reisende Passagiere mit wenig Zeit können sich anhand der handlichen und verständlichen Informationen einen guten Überblick verschaffen oder sich die Inhalte per QR-Code auf ihr Smartphone laden.

Die Ausstellung soll aber nicht nur informieren, sondern vor allem Spaß machen und den Airport für die etwa 200.000 Menschen, die sich täglich dort aufhalten, auf eine ganz neue Weise erlebbar machen.

Die Ausstellung befindet sich im Terminal 2 im Bereich der Skyline-Plattform und ist rund um die Uhr kostenfrei geöffnet. Regelmäßig werden Führungen durch Guides des Senckenberg Naturmuseums angeboten. Weitere Informationen unter: https://www.frankfurt-airport.com. Der Ausstellungsbesuch lässt sich wunderbar mit einer der vielen Flughafenrundfahrten oder einem Besuch der nahe gelegenen Besucherterrasse kombinieren.

Impressionen

Der Vielflieger vom DFB

Der gebürtige Frankfurter Markus Weidner ist in der ganzen Welt für den deutschen Fußball unterwegs und zieht im Hintergrund die „internationalen Fäden“ des Deutschen Fußball-Bunds. Seit mehr als zehn Jahren leitet er nun die Abteilung „Internationale Beziehungen und Trainerwesen“ in Frankfurt.

Markus Weidner knüpft Kontakte und bemüht sich um die Zusammenarbeit mit Fußballverbänden weltweit, denn für den DFB ist Sport Teil der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik. Der internationale Austausch von Wissen im Bereich Trainerwesen und Talentförderung führt zu positiven Synergien und macht die deutsche Trainerausbildung, die in den Nationen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas schon lange als eine der besten gilt, noch bekannter.

Durch seinen Beruf ist er selbstverständlich ständig unterwegs in den Lüften. Vom Flughafen Frankfurt aus hat er die Möglichkeit, direkt in typische Fußballländer wie Brasilien, Frankreich oder England zu reisen; aber auch fußballerisch entlegenere Teile der Welt sind über den Airport mühelos zu erreichen: dazu zählen unter anderem China, weite Teile der USA und Afrikas.

Der Flughafen Frankfurt bietet dem 47-Jährigen die Grundlage für seine Geschäftsreisen in ferne Länder. Bei derzeit 248 Zielen in 100 Ländern hat Markus Weidner noch Einiges vor sich. Für „Ja zu FRA!“ hat er sich die Zeit genommen und einige spannende Fragen beantwortet. Mehr dazu gibt es in wenigen Tagen.