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Aktuelles

Traumberuf über den Wolken

Dem Berufswunsch Pilot ein bisschen näherkommen? Der Pilot Screening Day 2017 im „The Squaire“ am Flughafen Frankfurt macht das möglich. Am 14. Oktober bietet sich hier allen Interessierten die Gelegenheit, Informationen über den Beruf des Verkehrspiloten zu erhalten.

Bei der Infoveranstaltung am Airport werden zahlreiche Flugschulen vertreten sein, die ihre jeweiligen Angebote präsentieren und individuelle Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen. Außerdem wird es Vorträge zu den Einstellungsvoraussetzungen der Flugschulen sowie zur Lage am Arbeitsmarkt geben. Bei einem computerbasierten Screening, das an die Einstellungstests bei den Flugschulen angelehnt ist, können angehende Flugschüler herausfinden, ob sie schon ein gewisses Potenzial mitbringen. Das Screening wird bei den teilnehmenden Schulen später auch als Eingangsvoraussetzung akzeptiert – ist also ein erster Schritt in Richtung des Traumberufs.

Der Flughafen Frankfurt ist mit annähernd 81.000 Beschäftigten die größte lokale Arbeitsstätte in der Region und fördert Nachwuchs ganz bewusst. Über das Jahr gibt es mehrere Infoveranstaltungen und Ausbildungs- sowie Jobmessen, um sich über eine berufliche Zukunft im Umfeld des Flughafens Frankfurt zu informieren. Am 24. Oktober findet beispielsweise die fünfte Jobmesse am Airport statt. Bei diesem Gemeinschaftsprojekt von zehn kommunalen Jobcentern in Hessen wird es sich dann vor allem um Arbeits- und Ausbildungsstellen in den Bereichen Service und Handel, Pflege und Soziales, Lager und Logistik, Hotellerie und Gastronomie, Sicherheit sowie Baugewerbe drehen.

Innovationen fördern beim Frankfurt Air Cargo Innovation Lab 2017

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr fand am 26. und 27. September der zweite Frankfurt Air Cargo Innovation Lab als wichtige Branchenveranstaltung am Flughafen Frankfurt statt. Innovative Start-up-Unternehmen, Luftfahrtexperten und Vertreter aus der Transportlogistik kamen wieder zusammen, um mit Blick auf die Zukunft über neue Geschäftsmodelle zu debattieren.

An der zweitägigen Veranstaltung nahmen rund 100 Newcomer und Visionäre aus der ganzen Welt teil. Flughafenbetreiber Fraport lud zu interaktiven Diskussionen mit Brainstormings, Workshops, Praxis-Talks und Networking-Dinner ein. Ein besonderes Highlight war die sogenannte Tech-Stage: hier konnten Teilnehmer neuste Technologien wie VR-Brillen und Drohnen selbst ausprobieren.

Der Flughafen Frankfurt ist im Frachtbereich der größte Flughafen in Europa und stellt damit einen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte dar. Hier werden rund 2,1 Millionen Tonnen im Jahr umgeschlagen. Als führenderCargo-Hub legt der Airport besonderen Wert auf die Weiterentwicklung von Technologien und Innovationen im Frachtgeschäft. 

Branchenexperten und Interessierte können sich jetzt auch auf der neu eröffneten Plattform www.innoFRAtor.com über die Themen Luftfahrt, Transport und Logistik informieren. Auf dieser Internetseite stellt die Fraport AG in News-Beiträgen, Interviews, Unternehmensporträts oder Videos regelmäßig aktuelle Trends und Neuerungen vor.

„Der Flughafen ist unser Anschluss an die Welt“

Foto: privat

Ob beruflich oder privat − für viele Menschen gehören Flugreisen einfach dazu. Wir haben Persönlichkeiten aus der Region über das Fliegen und den Flughafen gefragt. Hier antwortet Jan Unnewehr, Inhaber von Gate05 in der Berger Straße in Frankfurt:

Herr Unnewehr, erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Flug?
Ja, er ging mit Olympic Airways von Frankfurt nach Athen. Das muss 1980 gewesen sein. Es war eine Pauschalreise nach Aegina. Ich war damals zwölf Jahre alt und unglaublich aufgeregt vor dem ersten Flug und der ersten Reise nach Athen. Ich hab mich Wochen vorher auf den Urlaub vorbereitet und alles über die griechische Antike gelernt, was ich finden konnte. Meinem Bruder und meinen Eltern hab ich unterwegs ständig irgendwelche Vorträge über die Antike gehalten. Die fanden das bestimmt überhaupt nicht nervig.

Wohin sind Sie von Frankfurt aus das letzte Mal geflogen?
Privat bin ich kürzlich nach Seattle geflogen. Dienstlich fliege ich unheimlich viel, da ich nicht nur den Laden betreibe, sondern auch immer noch als Flugbegleiter arbeite. So geht’s als nächstes nach Boston.

Ihr Lieblingsort auf der Welt, den Sie schon gesehen haben?
Hongkong und Los Angeles. Zwei Weltstädte, die ich beide liebe.

Ihr Lieblingsziel, an dem Sie noch nie gewesen sind?
(Irgend-)Eine kleine Insel in der Südsee.

Was mögen Sie am Frankfurter Flughafen besonders?
Die Nähe zur Stadt, die schnelle Anbindung mit der S-Bahn, die neuen Kurzzeit-Parkmöglichkeiten vor dem Terminal.

Was mögen Sie am Airport nicht?
Das Gate A42. Man läuft und läuft …

Ist der Flughafen Frankfurt für Sie persönlich wichtig, und warum?
Ja, das ist er. Er ist unser Anschluss an die Welt und bringt viele Gäste in die Stadt. Und er ist Sitz meines Arbeitgebers.

Mit wem auf dem Flughafen würden Sie gern einmal tauschen?
Ich würde gern mal in einem Vorfeldfahrzeug mitfahren und so den großen Fliegern „Follow me“ zurufen.

Wem würden Sie gern einmal begegnen?
Sophia Loren – eine der letzten lebenden Diven mit Herz!

Welche drei Gegenstände nehmen Sie immer mit in den Flieger?
Ohrstöpsel für den guten Schlaf, mein iPad zum Lesen und Musikhören und meine Stützstrümpfe, damit ich entspannt ankomme.

Wer einen Blick in Jan Unnewehrs Laden „Gate05“ wirft, stößt auf nützliche, witzige und außergewöhnliche Reiseaccessoires aus aller Welt. Das Geschäft in der Berger Straße bietet alles rund um das Thema Wegfliegen – von Koffern und Kofferanhängern mit Flughafencodes über Einpackhelfer für Hemden oder Schuhe bis hin zu Pass- und Bordkartenhüllen, Schlafmasken oder ausgefallenen Mitbringseln. Da Jan Unnewehr und einige andere Mitarbeiter auch als Flugbegleiter arbeiten, landen ständig neue praktische Utensilien und Kuriositäten in dem Laden am Merianplatz. Mehr zum Angebot von Gate05 unter http://www.gate05.de oder https://www.facebook.com/Gate05/