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Aktuelles

Cargovention 2018: „HessenGoesGlobal“

Der Flughafen Frankfurt ist Europas zweitgrößter Frachtflughafen und das zentrale Drehkreuz von Lufthansa Cargo – der sechstgrößten Frachtfluggesellschaft der Welt. Rund 1,6 Mio. Tonnen jährlich befördert die Lufthansatochter von ihrem Heimatflughafen Frankfurt an mehr als 300 Zielorte in rund 100 Ländern. Flughafen und Fracht-Airline bilden so einen echten Standortvorteil, wenn es darum geht, Produkte auf dem Weltmarkt zu bewerben. Profitieren soll davon in Kürze ein weiteres hessisches Unternehmen, wenn es zum Sieger der Cargovention 2018 gekürt wird.

„HessenGoesGlobal“ lautet das Motto der diesjährigen Cargovention, des Unternehmenswettbewerbs der Lufthansa Cargo – Aufforderung und Chance zugleich für Hessens Unternehmer. Mit dabei sein können alle Firmen mit Stammsitz und Produktion in Hessen. Bewerbungsfrist ist der 16. Februar. Bewertet werden unter anderem die Internationalität des Produkts und die Chancen auf dem jeweiligen Zielmarkt. Nach einer Vorauswahl präsentieren die fünf Finalisten ihr Produkt am 8. März live vor Jury und Fachpublikum. Anschließend gibt die Fachjury, bestehend aus Vertretern von Wirtschaft und Logistik, den Sieger bekannt.

Das Siegerunternehmen des diesjährigen Wettbewerbs erhält ein umfangreiches Paket aus Fracht- und Logistikleistungen. Dazu gehören ein Jahr kostenfreie Luftfrachtkapazität von bis zu einem LD3-Container (1,5t) pro Monat, kostenfreie Bodentransporte (door-to-door) sowohl zum Flughafen Frankfurt als auch vom Zielflughafen zum Bestimmungsort, die Organisation aller anfallenden Verzollungsprozesse und die kommunikative Aufbereitung der Globalisierungsstory.

Alle Informationen rund um die Cargovention 2018 und das Bewerberformular gibt’s unter http://cargovention.com/hgg.html

100 Jahre Kranich: Die Lufthansa zeigt sich im neuen Gefieder

Foto: Lufthansa Group

Es wurde viel spekuliert, jetzt ist es offiziell: Die Lufthansa hat am Mittwoch ihr neues Design präsentiert. Der gelbe Kranich – das Markenzeichen der Airline – ändert zu seinem 100sten Geburtstag seine Gefiederfarbe in ein modernes Weiß. Mit dem nun weiß-dunkelblauen Design wird das Erscheinungsbild der Lufthansa komplett umgestaltet. Das Lufthansa-typische Melonengelb bleibt auch erhalten – zum Beispiel auf jeder Bordkarte und am Lufthansa-Counter.

Unter dem Motto: „Herkunft trifft Zukunft“ hat der Konzern das Geheimnis um sein neues Design gelüftet. In edlem Weiß und dem eigens für die Lufthansa entwickelten Dunkelblau sollen die Lufthansa-Flugzeuge in Zukunft gen Himmel abheben. Liebhabern des gelben Kranichs bleibt aber Zeit, sich zu verabschieden: Die Lufthansa rechnet damit, dass es etwa sieben Jahre dauern wird, bis jedes der knapp 350 Flugzeuge mit der neuen Farbgestaltung ausgestattet ist.

Seit 100 Jahren ist der Kranich das Wappentier der Lufthansa. Zu verdanken ist das Traditionslogo dem Grafiker und Architekten Otto Firle, der 1918 den stilisierten Vogel für die Deutsche Luft-Reederei, eine Vorgängergesellschaft der Luft Hansa, entwarf. Das Markenzeichen des Lufthansa-Corporate-Designs wurde seitdem immer wieder modernisiert, weckt jedoch von jeher Sympathie und Vertrauen.

Am 8. Februar sind die ersten Flugzeuge mit der neuen Lackierung gestartet. Die Boeing 747-8 mit der Flugnummer LH9988 machte Station auf zehn deutschen Flughäfen. Der Airbus A321 wurde im normalen Linienverkehr nach Mailand und Paris eingesetzt.

Wer mehr über das berühmte Markenzeichen und die 100-jährige Design-Geschichte der Lufthansa erfahren möchte, kann bis zum 28. Februar im Foyer des Lufthansa Aviation Centers am Flughafen Frankfurt die Jubiläumsausstellung des Konzerns besuchen. Über 60 originale Exponate und historische Filmausschnitte der vergangenen Jahrzehnte geben Einblick in einen bedeutenden Abschnitt der Luftfahrtgeschichte. Geöffnet ist die Ausstellung werktags von 9 bis 18 Uhr.

Mehr unter www.lufthansa.com/100JahreKranich und unter dem Hashtag #explorethenew

16 Tonnen Hilfsgüter auf dem Weg in die Karibik

Foto: Condor Flugdienst GmbH

Die Hurrikane „Irma“ und „Maria“ zerstörten im September letzten Jahres große Landstriche in der Karibik. Seitdem fliegen Condor und die Hilfsorganisation „Luftfahrt ohne Grenzen“ (LoG) Hilfsgüter aller Art in die Krisengebiete.

Auf Kuba sorgte „Irma“ für schwere Verwüstungen. Fluggäste der Condor konnten in dieser Zeit auf Anfrage kostenloses Sperrgepäck mit in die Katastrophengebiete nehmen. Bis Ende des Jahres kamen auf diesem Wege 16 Tonnen Spendengepäck zusammen. Nach „Maria“, dem stärksten Tornado in Puerto Rico seit 85 Jahren, unterstützten der Ferienflieger und LoG die Menschen in San Juan im Dezember mit der Lieferung von Stromgeneratoren und anderen wichtigen Gütern. Zuletzt hob eine Boeing 767 von Condor nach Puerto Rico ab, beladen mit ausgemusterten Laptops, Fußballschuhen, Trikots und weiteren Spenden für eine Schule auf der Karibikinsel.

Soziales Engagement hat bei Condor einen besonderen Stellenwert. Die Initiative „ConTribute“ bündelt zahlreiche Aktivitäten des Ferienfliegers, die der Not auf der Welt ein Stück entgegenwirken sollen. Die Initiative unterstützt vor allem Projekte an Standorten und in Zielgebieten von Condor und unterteilt nach vier Schwerpunkten: Initiativen für Kinder und Jugendliche, Hilfe bei Naturkatastrophen, nachhaltiges Reisen und kultureller Austausch.

Schon viele Jahre arbeitet Condor mit der im Jahr 2003 gegründeten Hilfsorganisation „Luftfahrt ohne Grenzen“ zusammen. Frank Franke, Präsident der Organisation, hat sich auf die Fahne geschrieben, Menschen in großer Not auf der ganzen Welt zu helfen. Dabei geht es vor allem um Hilfslieferungen in Krisengebiete. 2017 brachte LoG rund 500 Tonnen Hilfsgüter zu bedürftigen Menschen weltweit, darunter vor allem Medizin, Kleidung und Kindernahrung.