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Daniel Steindorf: „Wir haben sehr viele Kunden aus der ganzen Welt gewonnen“

Foto: privat

Ob beruflich oder privat − für viele Menschen gehören Flugreisen einfach dazu. Wir haben Persönlichkeiten aus der Region über das Fliegen und den Flughafen gefragt. Hier antwortet Daniel Steindorf, Gründer und Inhaber von UEBERVART:

Herr Steindorf, erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Flug?

Mein erster Flug ging von Frankfurt nach Hamburg im Jahr 1983, meinem Geburtsjahr. Daran erinnere ich mich nicht. Der erste Flug, den ich noch im Kopf habe, ging von Frankfurt nach Turin, ich glaube 1987. Da ich sehr ungeduldig war, baute mein Vater im Gang ein provisorisches Kasperle-Theater aus Servietten etc. auf und spielte mir etwas vor. Das fanden natürlich auch alle anderen Kinder an Bord toll.

Wohin sind Sie von Frankfurt aus das letzte Mal geflogen?

Mein letzter Flug ging nach Mailand-Linate – wie so oft.

Ihr Lieblingsort auf der Welt, den Sie schon gesehen haben?

Nachhaltig beeindruckt hat mich Big Sur in Kalifornien zwischen L.A. und San Francisco. Die Landschaft, der „Vibe“, das Meer ... dieses Stück Land, würde ich behaupten, ist definitiv ein Lieblingsort, an den ich immer wieder gern zurückkomme.

Ihr Lieblingsziel, an dem Sie noch nie gewesen sind?

Ich möchte in naher Zukunft gern mal nach Vancouver bzw. Vancouver Island reisen. Die Vielfalt von Bergen und Meer und dazu diese Metropole mit kreativen Ideen und Machern reizt mich und wäre sicherlich eine tolle Inspiration für meinen Fashion-Store. Da ich außerdem leidenschaftlicher Kaffeetrinker bin, muss ich unbedingt dahin, da es dort mit die besten Coffeeshops der Welt gibt.

Was mögen Sie am Frankfurter Flughafen besonders?

Ich liebe schon immer das internationale Flair und das Gefühl der weiten Welt. Wenn man in der Abflughalle B des Terminals 1 steht, vor der großen Tafel, und diese so klickt und umspringt – da ist immer Fernweh!

Was mögen Sie am Airport nicht?

Die langen Wege. Als Paris-Reisender kennt man das nervige Abluggate A 40 nur zu gut.

Ist der Flughafen Frankfurt für Sie persönlich wichtig, und warum?

Ja, sehr. Zum einen erleichtert mir so ein riesiger Hub direkt vor der Tür das Reisen. Beruflich muss ich oft nach Paris, Mailand, New York, Berlin oder München. Von Frankfurt ist das dank des Flughafens überhaupt kein Problem. Zum anderen jedoch bringt er auch viele internationale Gäste in die Stadt, was sich für meinen Store natürlich auszahlt. Wir haben sehr viele Kunden aus der ganzen Welt gewonnen, die auf einem Stopover in FRA gelandet sind und mit denen wir immer noch in Kontakt stehen.

Mit wem auf dem Flughafen würden Sie gern einmal tauschen?

Mit den verdeckten Ermittlern des Zolls. Ganz klar.

Wem würden Sie gern einmal begegnen?

Es gibt so viele spannende Menschen auf der Welt, die tolle Sachen machen und viel bewegen. Mich begeistert moderne Kunst sehr. Ein Aufeinandertreffen mit dem Maler Gerhard Richter oder dem Fotografen Andreas Gursky würde mir Spaß machen.

Welche drei Gegenstände nehmen Sie immer mit in den Flieger?

Einen schwarzen Coffee to go (der Kaffee an Bord ist scheußlich), Kopfhörer und die Frankfurter Rundschau.