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Eugen Hahn: „Ich finde, am Flughafen ist alles perfekt, einfach so, wie’s sein sollte“

Foto: Eugen Hahn

Ob beruflich oder privat − für viele Menschen gehören Flugreisen einfach dazu. Wir haben Persönlichkeiten aus der Region über das Fliegen und den Flughafen gefragt. Hier antwortet Eugen Hahn, seit 30 Jahren Inhaber des legendären Jazzkellers in Frankfurt.

Herr Hahn, erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Flug?

Ja, Ende 1950 mit der PanAm von Berlin nach Hannover (und dann weiter nach Bochum zum Familienbesuch). Ich bin ursprüglich Berliner, wollte mich im „Interzonenzug“ nicht schikanieren lassen

Wohin sind Sie von Frankfurt aus das letzte Mal geflogen?

In die Vereinigten Staaten, ich habe mir dort und in Panama eine große Familie angeheiratet

Ihr Lieblingsort auf der Welt, den Sie schon gesehen haben?

New York, New Orleans (logisch für einen Jazzveranstalter)

Ihr Lieblingsziel, an dem Sie noch nie gewesen sind?

Irgenwo in der Südsee

Was mögen Sie am Frankfurter Flughafen besonders?

Ich kann da nichts hervorheben, ich finde alles ist perfekt, einfach so, wie’s sein sollte

Was mögen Sie am Airport nicht?

Es gibt aus meiner Sicht nichts zu kritisieren, Baustellen und Ähnliches muss es hin und wieder geben

Ist der Flughafen Frankfurt für Sie persönlich wichtig, und warum?

Ja, schon deshalb, weil der Jazzkeller dadurch häufiger als (kleine) Konzertclubs anderer Städte die bedeutendsten Musiker des Jazz (gegen dadurch günstigere Gagen) auf seine Bühne bekommt, da viele hier (nach Übersee) an- bzw. abreisen

Mit wem auf dem Flughafen würden Sie gern einmal tauschen?

Ich werde wohl nie die Zeit dazu finden. Werde mir demnächst mal wieder den Film „Terminal“ ansehen, um Höhen und Tiefen eurer Arbeit als Komödie zu genießen

Wem würden Sie gern einmal begegnen?

Ich bleibe FlugGAST, finde alles klasse, wie’s ist, und möchte niemandem die Zeit stehlen

Welche drei Gegenstände nehmen Sie immer mit in den Flieger?

Einen Kopfhörer mit Noise Reduction, eine Tageszeitung, ein Kulturmagazin