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Faktor Flughafen

Infos und Hintergründe zum Flughafen

Wirtschaftsfaktor Flughafen

Der Frankfurter Flughafen hat eine herausragende Bedeutung für die Wirtschaft im Rhein-Main-Gebiet. Er garantiert nicht nur, dass deutsche Firmen global agieren und international konkurrieren können. Vielmehr schafft die Frankfurter Airport City Arbeitsplätze vor Ort: Am Flughafen Frankfurt arbeiten fast 81.000 Beschäftigte bei etwa 450 Unternehmen und Institutionen. Damit ist er die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands.

Zulieferer und Dienstleister aus der Umgebung profitieren von Aufträgen aus der Airport City. So lag 2013 beispielsweise das regionale Auftragsvolumen der Deutschen Lufthansa AG und der Fraport AG bei 2,12 Milliarden Euro und sicherte somit eine große Anzahl von Arbeitsplätzen auch außerhalb des Flughafen-Geländes.

Der Flughafen Frankfurt macht die Region zu einem Magneten für internationale Firmen, die auf eine gute Verkehrsanbindung setzen. Viele Unternehmen haben ihre Europa- oder Deutschlandzentrale in das Rhein-Main-Gebiet verlegt und profitieren so von der weltweiten Anbindung durch den Flughafen Frankfurt: Samsung, KPMG oder die überwiegende Mehrheit der pharmazeutischen und chemischen Unternehmen auf dem Infraserv-Gelände sind einige von zahlreichen Beispielen. Außerdem zählt Frankfurt mit rund 300 ansässigen Kreditinstituten zu den wichtigsten internationalen Finanzplätzen. Auch die Europäische Zentralbank setzt mit ihrem neuen Hauptsitz im Frankfurter Ostend weiterhin auf den Bankenstandort, der vor allem durch den Flughafen floriert.

FRA – so das internationale Flughafenkürzel – ist darüber hinaus das wichtigste Luftverkehrsdrehkreuz in Deutschland und mit seinen zahlreichen Verbindungen in andere Länder gleichzeitig Hessens „Tor zur Welt“. Mit mehr als 61 Millionen Passagieren und jährlich mehr als zwei Millionen Tonnen Cargo ist es ein zentraler Knotenpunkt für Menschen und Güter und gehört zu den Flughäfen mit den meisten Destinationen weltweit.

Und auch für die Zukunft ist Frankfurt dank des Flughafens bestens gerüstet: Er schafft Ausbildungs- und Studienplätze für die nächste Generation. Allein die Betreibergesellschaft Fraport beschäftigt derzeit mehr als 300 Auszubildende, von denen 90 Prozent aus der Rhein-Main-Region kommen.

Tor zur Welt

Der Flughafen Frankfurt gehört zu den wichtigsten Luftdrehkreuzen der Welt. Von hier aus lassen sich aktuell 248 Flugziele in rund 100 Ländern direkt erreichen – somit gehört Frankfurt zu den Flughäfen mit den weltweit meisten Destinationen. Das verleiht der Stadt ihre internationale Bedeutung und macht sie in aller Welt bekannt. Der Flughafen stellt seine Kapazitäten für eine mobile und multikulturelle Gesellschaft bereit. Airlines, Logistikunternehmen und Passagiere schätzen den Frankfurter Flughafen wegen seiner zentralen Lage.

FRA garantiert nicht nur Tausende Arbeitsplätze und trägt zum hohen Lebensstandard der Rhein-Main-Region bei. Er stärkt auch den Austausch mit anderen Ländern und Kulturen. Jährlich finden knapp 50 Messen mit über zwei Millionen Besuchern aus der ganzen Welt in der Mainmetropole statt. Zahlreiche Touristen starten von Frankfurt aus ihren Besuch in Mitteleuropa. Und viele internationale Firmen haben hier ihre Zentrale, weil sie auf internationale Verkehrsanbindungen angewiesen sind. Sie alle tragen maßgeblich zum multikulturellen Flair der Region bei.

Und nicht zuletzt die Menschen der Region selbst profitieren von der Vielzahl der Verbindungen in alle Welt. Einerseits kommen über Importe zahlreiche Produkte in unsere Region, die für uns heute selbstverständlich sind. Andererseits profitieren die Reisenden selbst: das Paar, das in die Flitterwochen fliegt, der Geschäftsmann, der auf kurzem Weg seine Kollegen im Ausland trifft oder die Familie, die in den Urlaub startet.

Finden Sie auf der interaktiven Weltkarte heraus, warum der Flughafen Frankfurt für unsere Unterstützer das Tor zur Welt ist. Mit einem Klick auf „Destination“, „Passagiere“, „Airlines“ oder „Cargo“ erfahren Sie mehr über den Frankfurter Flughafen und seine Funktion als Tor zur Welt.

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Schallschutz

Fliegen ist heute für viele von uns zu einem guten Stück Lebensqualität geworden, weil es weltweite Mobilität ermöglicht und für Weltoffenheit steht. Für Anwohner eines Flughafens ist Fliegen dagegen auch mit Lärmbelastungen verbunden.

„Ja zu FRA!“ nimmt die seit der Eröffnung der Landebahn Nordwest veränderte Fluglärmbelastung im Rhein-Main-Gebiet sehr ernst und die Träger der Initiative haben verschiedene Maßnahmen in Angriff genommen, damit die Belastungen durch den Flugbetrieb minimiert werden können.

Im Februar 2012 hat die hessische Landesregierung gemeinsam mit Vertretern der am Flugbetrieb beteiligten Institutionen und Unternehmen die Erklärung „Gemeinsam für die Region – Allianz für Lärmschutz 2012" unterzeichnet. Mit dabei sind unter anderem Fraport, Lufthansa, Condor als Mitglied des Branchenverbands BARIG und das Forum Flughafen und Region. Neben einem Budget von 335 Millionen Euro für erweiterte Leistungen insbesondere des passiven Schallschutzes sowie für die Ausweitung des Casa-Programms der Fraport AG, enthält das vereinbarte Lärmentlastungspaket 19 Maßnahmen des aktiven Schallschutzes, die sukzessive umgesetzt werden.

Lufthansa und Condor sind maßgeblich an der Entwicklung neuer Anflugverfahren beteiligt. Diese Maßnahmen setzen auf eine Entlastung der Anwohner durch Anhebung der Anflughöhe, durch Lärmpausen, durch den Einsatz von modernerem Fluggerät und durch Intensivierung der Forschung auf dem Gebiet der Aeroakustik. Einige dieser Maßnahmen sind bereits eingeführt und können ihre positive Wirkung entfalten, wie beispielsweise die Anhebung der Gegenanflüge um 1.000 Fuß, das verlagern der Eindrehpunkte über weniger dicht besiedeltes Gebiet oder die Anhebung des Anflugwinkels auf die neue Landebahn von 3,0 auf 3,2 Grad.

Details zum Schallschutz am Flughafen Frankfurt finden Sie hier.

  • Anhebung Gegenanflüge

    Die Höhe der Gegenanflüge wurde um 1000 Fuß angehoben.
  • Anhebung Zwischenanflughöhe

    Die Zwischenanflughöhe im Osten (Offenbach) und Westen (Mainz) wurde angehoben.
  • Erhöhung Anfluggleitwinkel

    Die Erhöhung der Anfluggleitwinkels auf 3,2 Grad wird im Probebetrieb getestet.
  • CDO-Verfahren

    Der kontinuierliche Sinkflug, das sogenannte „CDO-Verfahren“ (Continous Descent Operations), wird vermehrt angewendet.
  • Lärmpausen schaffen

    Dedicated Runway Operations (DROps early morning) bedeuten die bevorzugte Bahnnutzung und Bündelung von Starts auf bestimmten Abflugrouten.
  • Vorgezogene Ausflottung

    Die Deutsche Lufthansa hat damit begonnen alle Flugzeuge der Boeing 737 Flotte durch leisere Maschinen zu ersetzen.
  • Spreizung Lärmentgelte

    Die Regelung, dass laute Flugzeuge höhere Lärmentgelte bezahlen, wurde weiterentwickelt und bietet nun noch bessere Anreize mit modernem, leisem Fluggerät nach Frankfurt zu fliegen.
  • Umrüstung der Flugzeuge

    Lärmquellen an den Triebwerken der Boeing 737 wurden identifiziert und durch den Austausch der schallabsorbierenden Auskleidungen verringert. Boeing-Flugzeuge von Lufthansa und Condor wurden mit Winglets ausgestattet, die nicht nur CO2-Emissionen, sondern auch Lärm reduzieren.
  • Reduzierung Bodenlärm

    Um den Bodenlärm zu reduzieren, wird an der Entwicklung von alternativen Antriebskonzepten für Rollvorgänge und zur Vermeidung von Triebwerkslärm gearbeitet.
  • Forschungsprojekt „Lärmarme Landeverfahren“

    Das Forschungsprojekt „Lärmarme Landeverfahren“ wurde ins Leben gerufen.
  • GBAS

    (Ground Based Augmentation System = satellitengestützte Präzisionsanflughilfe) Die Einführung von variablen satellitengestützten Anflugverfahren hat begonnen.