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Helge Steinmann: „Es ist immer wieder ein schönes Bild, die Freude der Menschen zu sehen, wenn sie geliebte Personen abholen und in die Arme nehmen.“

Foto: privat

Ob beruflich oder privat − für viele Menschen gehören Flugreisen einfach dazu. Wir haben Persönlichkeiten aus der Region über das Fliegen und den Flughafen gefragt. Hier antwortet „Bomber“ Helge Steinmann:

Herr Steinmann, erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Flug?

Nein, dazu war ich damals noch zu klein. Es ging aber mit meinen Eltern nach Málaga in den Spanien-Urlaub. So wurde mir berichtet.

Wohin sind Sie von Frankfurt aus das letzte Mal geflogen?

Auf die traumhaft schöne Insel Ibiza, um von dort auf die noch schönere Insel Formentera zu kommen. Hier haben wir mit Freunden Urlaub gemacht, waren schnorcheln und Katamaran segeln. Wie immer war auch dieser Urlaub zu kurz, aber ich bin seitdem absoluter Formentera-Fan.

Ihr Lieblingsort auf der Welt, den Sie schon gesehen haben?

Mich auf einen Ort zu beschränken, ist schier unmöglich, obwohl ich in der Regel „nur“ Kurz- und Mittelstrecken fliege. Weiter geht es für mich bisher nicht, da ich beim Fliegen immer ein wenig mit der Angst zu kämpfen habe. Aber zurück zu meinen Lieblingsorten: La Gomera ist ein wunderschönes Plätzchen, das ich nur empfehlen kann. Kürzlich hat mich dann Irland vom Hocker gerissen. Wir waren erst in Dublin, dann im Nordwesten, in Sligo. Die wilden und einsamen Landschaften sind schon faszinierend. Ich mag aber auch Städtereisen und werde immer wieder gern nach Brüssel zurückkehren. Die Stadt ist einfach schön und ermöglicht tolle Begegnungen.

Ihr Lieblingsziel, an dem Sie noch nie gewesen sind?

China, Japan, Thailand und die Philippinen würden mich schon reizen. Aber es muss ja gar nicht so weit gehen. Mir fehlt zum Beispiel der gesamte Osten: Bulgarien, Rumänien und die ganzen baltischen Länder sind bestimmt sehenswert und für einige Reisen gut. Als nächstes geht es aber erst einmal nach Santorin in Griechenland. Ich wurde eingeladen und suche gerade einen passenden Flug.

Was mögen Sie am Frankfurter Flughafen besonders?

Die Freude der Menschen, wenn sie geliebte Personen abholen und sich in die Arme nehmen. Das ist einfach ein schönes Bild – immer wieder.

Was mögen Sie am Airport nicht?

Ist schon arg groß, nicht wahr?

Ist der Flughafen Frankfurt für Sie persönlich wichtig, und warum?

Schon, denn ein großer Flughafen bedeutet meistens auch eine große Stadt. Und je größer die Stadt, desto größer die Anonymität, die man als Sprayer unbedingt braucht, um nicht aufzufliegen. Außerdem erhöht der Flughafen die Chance, dass ich irgendwann einmal ein Flugzeug gestalten darf. Anfragen sind jederzeit willkommen! (lacht)

Mit wem auf dem Flughafen würden Sie gern einmal tauschen?

Gern einmal mit dem Vorstand, um zu sehen, was der so treibt. Aber auch mal mit Piloten oder Triebwerkstechnikern.

Wem würden Sie gern einmal begegnen?

Durch meinen Job und die vielen Auftragsarbeiten durfte ich schon viele spannende Unternehmer und Prominente treffen, aber es gibt schon noch den einen oder anderen auf meiner Wunschliste: zum Beispiel Designer Philipp Starck oder DM-Gründer Götz Werner. Aber auch einem Treffen mit Dietrich Mateschitz von RedBull, Niki Lauda oder Karl Lagerfeld gegenüber wäre ich nicht abgeneigt. Aber einer steht natürlich ganz oben: das weltweit medial geschaffene und gehypte Streetart-Phantom Banksy.

Welche drei Gegenstände nehmen Sie immer mit in den Flieger?

Lesestoff, Smartphone, Kopfhörer