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Michael Herrmann

Foto: Manfred Roth

Ob beruflich oder privat − für viele Menschen gehören Flugreisen einfach dazu. Wir haben Persönlichkeiten aus der Region über das Fliegen und den Flughafen gefragt. Hier antwortet Michael Herrmann, Intendant und Geschäftsführer des Rheingau Musik Festivals

Herr Herrmann, erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Flug?

Ja, sehr genau. Ich war 1964 in der Abschlussklasse meiner Buchhandelslehre Jahrgangsbester und wurde von einer Stiftung zu einer Veranstaltung nach Berlin eingeladen. Dorthin bin ich dann von Frankfurt aus geflogen.

Wohin sind Sie von Frankfurt aus das letzte Mal geflogen?

Im September war ich zweimal, allerdings „nur“ auf Kurzstrecken und leider nur beruflich, unterwegs: Ich bin nach Brüssel und nach Hamburg geflogen.

Ihr Lieblingsort auf der Welt, den Sie schon gesehen haben?

Ganz eindeutig Castellina in Chianti. Ein wunderschöner am und auf einem Berg gelegener Ort in der Toskana mit weniger als 3.000 Einwohnern und vorzüglichem Chianti Classico. Einfach liebens- und lebenswert.

Ihr Lieblingsziel, an dem Sie noch nie gewesen sind?

Neuseeland – unfassbar weit weg, landschaftlich vermutlich unheimlich beeindruckend und in mancherlei Hinsicht vielleicht doch viel vertrauter als viele wesentlich näher liegende Orte.

Was mögen Sie am Frankfurter Flughafen besonders?

Die Senator Lounge der Lufthansa. Sie ist nicht nur bequem und komfortabel, sondern ermöglicht Tag für Tag spannende Begegnungen mit interessanten Menschen aus aller Welt.

Was mögen Sie am Airport nicht?

Die Raucherkabinen. Die mag wahrscheinlich keiner, weder Raucher noch Nichtraucher.

Ist der Flughafen Frankfurt für Sie persönlich wichtig, und warum?

Ja, er ist sehr wichtig. Ich bin in 20 Minuten am Flughafen und kann von dort in die ganze Welt reisen. Bei meinem Beruf, in dem ich viel unterwegs bin, ist das fürchterlich praktisch und auch privat empfinde ich das als komfortablen Genuss.

Mit wem auf dem Flughafen würden Sie gern einmal tauschen?

Mit dem Vorstandsvorsitzenden der Fraport, Stefan Schulte. Ein Unternehmen von dieser Größe und mit dieser Logistik zu lenken, beeindruckt mich seit jeher.

Wem würden Sie gern einmal begegnen?

Papst Franziskus – eine beeindruckende Persönlichkeit und manchmal ein Querkopf. Und das oftmals im richtigen Augenblick.

Welche drei Gegenstände nehmen Sie immer mit in den Flieger?

Eine Tageszeitung, manchmal auch zwei oder drei. Wenn aber nur eine, dann noch meine Brille und das Handy.