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Michael Ziesemer

Foto: ZVEI

Ob beruflich oder privat − für viele Menschen gehören Flugreisen einfach dazu. Wir haben Persönlichkeiten aus der Region über das Fliegen und den Flughafen gefragt. Hier antwortet Michael Ziesemer, COO Endress+Hauser und Präsident des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.:

Herr Ziesemer, erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Flug?

Ja, natürlich. Ich war noch ein kleiner Junge und es war ein Segelflug mit meinem Onkel als Piloten. Den ersten Flug mit einem Verkehrsflugzeug habe ich dann als Student in Berlin gemacht. Einmal pro Semester konnte man für 5 DM in den „Westen“ fliegen und auch noch zurück.

Wohin sind Sie von Frankfurt aus das letzte Mal geflogen?

Nach Buenos Aires und erfreulicherweise mit meiner Frau. Es war eine private Urlaubsreise, die uns weiter nach Ushuaia und dann in die Antarktis führte. Es war ein unvergesslicher Natureindruck.

Ihr Lieblingsort auf der Welt, den Sie schon gesehen haben?

Istanbul – eine tolle Lage an zwei Meeren, mit dem Schiffsverkehr auf dem Bosporus rund um die Uhr, vielen Kulturen und einer Geschichte, wie sie nur ganz wenige Städte aufzuweisen haben; einer Geschichte, die sich in den drei Namen dokumentiert, die diese Stadt schon getragen hat. Schließlich auch noch mit einer bemerkenswerten Küche.

Ihr Lieblingsziel, an dem Sie noch nie gewesen sind?

Tahiti – denn trotz Dienstreisen in die meisten Regionen der Welt … es hat noch nicht zu einer Reise in die Südsee gereicht. Ich möchte auch von Polynesien und seinen Menschen einen persönlichen Eindruck gewinnen.

Was mögen Sie am Frankfurter Flughafen besonders?

Die vielfältigen Destinationen, die von Frankfurt aus erreichbar sind. Denn ich steige nicht so gern um. Es ist für mich immer von Vorteil, ein Ziel direkt zu erreichen. Ich kenne keinen Flughafen in Europa, der das besser zu bieten vermag.

Was mögen Sie am Airport nicht?

Manche Wege sind sehr lang.

Ist der Flughafen Frankfurt für Sie persönlich wichtig, und warum?

Wer im Weltmarkt unterwegs und in Mitteleuropa zu Hause ist, kommt ohne den Flughafen Frankfurt nicht aus.

Mit wem auf dem Flughafen würden Sie gern einmal tauschen?

Mit einer Person, die sich mit der Zukunftsplanung des Flughafens befasst. Die dynamische Entwicklung zu antizipieren und weiter voranzutreiben, stelle ich mir sehr spannend vor. Allerdings auch als eine sehr herausfordernde Aufgabe. Flughäfen haben bekanntlich nicht nur Freunde.

Wem würden Sie gern einmal begegnen?

Christoph Kolumbus. Er hat uns eine ganze Welt eröffnet, ohne jede Detailkenntnis von Weg und Ziel, aber mit einem klaren Bild der Welt im Ganzen. Ich glaube, dass man bis heute seinen Mut nur bewundern kann.

Welche drei Gegenstände nehmen Sie immer mit in den Flieger?

Es sind fünf: die Zeitung aus dem Ort unseres Flughafens, mein iPad, Telefon, Kreditkarte und Pass.