Menu

Aktuelles

Mit „Ja zu FRA!“ zur Baustelle Terminal 3

Am 17. Juli 2019 hat „Ja zu FRA!“ zu einer ganz besonderen Flughafentour eingeladen: eine Rundfahrt zur Baustelle Terminal 3. Die Teilnehmer konnten sich aus nächster Nähe ein Bild von den Baufortschritten machen.

Derzeit wird unweit des Terminals ein neues Parkhaus gebaut. Wer hier künftig parkt, hat direkten Zugang zum neuen Terminal. Bis zur Fertigstellung des Mega-Bauprojekts im Jahre 2023 sollen insgesamt 8.500 Parkplätze entstehen. Zudem wird an der Erweiterung der Anschlussstelle Zeppelinheim an die A5 für das Terminal 3 gearbeitet, damit der erwartete zusätzliche Straßenverkehr auch in Stoßzeiten rollt. Mit vorbereitenden Maßnahmen für den Ausbau wurde bereits im zweiten Quartal begonnen.

Ein Tourguide versorgte die Teilnehmer mit weiteren interessanten Details zu einem der größten privat finanzierten Bauprojekte Europas, das mit dem Spatenstich im Oktober 2015 seinen Anfang nahm: So 

entstand beim Trockenaushub im November 2015 in nur sechs Monaten eine 65.900 m² große Baugrube mit einer Tiefe von 5,5 Metern. Dafür schaufelten Bagger täglich bis zu 300 Lkw-Ladungen Erde weg. Danach wurde mit dem Spezialtiefbau und Ende April dieses Jahres dann nach feierlicher Grundsteinlegung mit dem Hochbau des Terminal-Hauptgebäudes begonnen. Bis zu 21 Millionen Reisende pro Jahr können künftig die Abflughalle mit einer Deckenhöhe von 18 Metern bestaunen.

Mit einem neuen Personen-Transport-System sollen die Fluggäste in acht Minuten von Terminal 1 zu Terminal 3 kommen. Auf einer Fläche, die mit 149.000 Quadratmetern rund 22 Fußballfeldern entspricht, sorgen am neuen Terminal bis zu 100 Check-in-Schalter und Drop-off-Points sowie 15 Gepäckausgabebänder für einen reibungslosen Ablauf des Flugbetriebs. Zudem gibt es drei neue Flugsteige mit über 1.600 Metern Länge.

Aber auch Wissenswertes abseits des Baus erfuhren die Teilnehmer bei der Tour: So ist die etwa 600 Hektar große Grünfläche rund um Start- und Landebahnen und die Rollwege des Flughafens Frankfurt eine der größten nicht landwirtschaftlich genutzten offenen Flächen in der Region - und sogar weit darüber hinaus. Dort findet sich der Vogel des Jahres 2019 richtig wohl: die Feldlerche. Auf den Wiesen abseits der Rollbahnen brütet sie ihre Junge aus. Um die Population kümmert sich das Wildlife-ControlTeam von Fraport.

„Ja zu FRA!“ bietet regelmäßig spannende Einblicke hinter die Kulissen des Flughafens und von Orten seiner Bedeutung für Stadt und Region. Neben der Terminal-3-Tour gibt es viele weitere Flughafenrundfahrten, die sich großer Beliebtheit erfreuen, darunter die Sunset-Tour, die Feuerwehr-Tour oder auch individuell zusammengestellte Touren. Mehr Infos zur Buchung gibt es hier.

Neue Sicherheitskontrolle im Einsatz

Damit die Passagiere schneller zum Flieger kommen, werden die Sicherheitskontrollen am Frankfurter Flughafen noch effizienter gestaltet. Im Terminal 1 gibt es jetzt in einem Anbau sieben neu konzipierte Kontrollspuren. 

Dank zusätzlicher Einzelkontrollplätze und Überholmöglichkeiten für schnellere Passagiere können im Rahmen des neuen Konzepts deutlich mehr Fluggäste pro Stunde untersucht werden. So können pro Kontrollspur drei Passagiere gleichzeitig ihr Handgepäck in die bereitstehenden Plastikwannen legen, die zudem größer sind. Darüber hinaus werden die Schuhe in einem separaten Gerät überprüft und müssen nicht mehr zurückgetragen werden. 

Sollte eine Nachkontrolle des Gepäcks oder elektronischer Geräte notwendig sein, wird der Fluggast zu einem von mehreren gesonderten Plätzen gebeten. So müssen die nachfolgenden Passagiere nicht warten.

Diese und andere Maßnahmen unterstützen eine schnellere Abwicklung an den Kontrollspuren bei gleichbleibend hohen Sicherheitsstandards. Da die neuen Anlagen mehr Platz benötigen, wird der geplante flächendeckende Austausch aber eine Weile dauern. Im Terminal 3, dessen Fertigstellung für 2023 angestrebt ist, sollen die neuen Kontrollspuren bereits zur Standardausstattung zählen.

Entstanden ist das neue Konzept – eine Kooperation von Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main, Fraport AG und Deutscher Lufthansa AG – auch im Hinblick auf voraussichtlich weiter steigende Passagierzahlen. In diesem Jahr erwartet der Flughafenbetreiber während der Sommerferienzeit bis zu 240.000 Passagiere pro Tag. Daher haben Flughafen und Bundespolizei bereits das Personal aufgestockt.

Auch die Passagiere können weiterhin einen reibungslosen Ablauf unterstützen, indem sie so wenig Handgepäck wie möglich mitnehmen und vorab beachten, was hinein darf und was nicht. Zudem können Fluggäste schon bequem zu Hause online einchecken und am Flughafen ihr Gepäck selbst aufgeben.

Fraport kooperiert mit dem TechQuartier Frankfurt

Der Beginn der zweiten Jahreshälfte ist für den Flughafenbetreiber Auftakt einer Kooperation mit der Frankfurter Innovationsplattform TechQuartier. Im Fokus der Zusammenarbeit mit dem Start-up steht die Einführung neuer Digitalisierungsprojekte für ein noch besseres Reiseerlebnis. Zudem sollen weitere Geschäftsideen fortan direkt am Flughafen entstehen.

Der Flughafenbetreiber möchte innovative Projekte mit Leuchtturmcharakter auf den Weg bringen, auch für die Reise- und Luftfahrtbranche insgesamt. Das TechQuartier ist im In- und Ausland gut vernetzt und hat bereits diverse Programme im Agrar-, Sport- und Finanzbereich erfolgreich realisiert. Von diesem Erfahrungsschatz erhofft sich Fraport wichtige Impulse für den weiteren digitalen Wandel.

Fraport beabsichtigt, die vielversprechendsten Innovationen aus der Kooperation mit dem TechQuartier – beispielsweise neue Technologien zur Orientierungshilfe am Flughafen – im neuen Terminal 3 einzusetzen und auch weiteren Kundengruppen anzubieten. Generell wird ein umfangreicherer Einsatz von künstlicher Intelligenz im direkten Kontakt mit Passagieren oder zur Prozessoptimierung geprüft.

Der Flughafen Frankfurt liegt in vielerlei Hinsicht voll auf Innovationskurs. Im jüngst eröffneten Innovationszentrum „inno.hub 2.0“ am Terminal 2 sollen Fraport-Mitarbeiter langfristige, zukunftsträchtige Projekte entwickeln, darunter Ideen zur Optimierung interner Berichtswege oder zum autonomen Fahren. In den unkonventionell eingerichteten Räumlichkeiten soll branchenübergreifend zusammengearbeitet werden, um Wissen zu teilen und sich gegenseitig zu inspirieren.

Seiten