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Keine Einreise für Nicht-EU-Bürger am Frankfurter Flughafen

Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger: Aufgrund der Corona-Krise gilt am Flughafen Frankfurt nun seit etwa 2 Wochen ein 30-tägiges Einreiseverbot für Personen, die keine Unionsbürgerschaft besitzen. Zur weiteren Eindämmung der Infektionsgefahr ist die Bundespolizei dazu angewiesen, Nicht-EU-Bürgern die Einreise nach Deutschland zu verweigern.

Am Dienstag, dem 17. März 2020, berieten sich die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten über zusätzliche Einreisebeschränkungen. Im Zuge dessen ordnete Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) ein faktisches Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger an. Das Einreiseverbot gelte zunächst für 30 Tage und bezieht sich bis auf wenige Ausnahmen auf alle Flüge sowie Schiffsreisen mit einem außereuropäischen Ausgangspunkt. Die Verlängerung der Maßnahme scheint aufgrund der aktuellen täglichen Veränderungen wahrscheinlich.

Die zurückgewiesenen Passagiere dürfen Deutschland grundsätzlich nicht betreten. Der Frankfurter Flughafen verfügt über einen Transitbereich, in dessen Areal sich die Passagiere aufhalten können, bis ihnen im Rahmen von polizeilichen Maßnahmen der Rückflug ermöglicht wird. Staatsangehörigen von EU-Staaten und ihren Angehörigen wird die Durchreise durch Deutschland gestattet. Das gilt auch für Bürger aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz. Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.frankfurt-airport.com/de/news/informationen-zum-coronavirus.html

Lufthansa unterstützt die Versorgung des Landes

Die Kranich-Airline sieht sich in der Verantwortung: Die Deutsche Lufthansa AG will die Versorgung des Landes unterstützen, indem sie Passagiermaschinen für den Frachttransport einsetzt. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben zum Wegfall vieler Passagierflüge und somit zum Rückgang der Frachtkapazität in den hierfür vorgesehenen Flugzeugen geführt. Die Lufthansa versucht derzeit, dieser Entwicklung gegenzusteuern.

Die Grundversorgung der Menschen und das Weiterlaufen der Wirtschaft müssen auch unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Krise bewerkstelligt werden. Aktuell steigt daher der Bedarf an Transportmitteln, die die Aufrechterhaltung von Produktions- und Lieferketten gewährleisten sollen.

Rund die Hälfte aller Frachttransporte wird in der Regel über die Passagierflüge der Lufthansa abgewickelt. Mit dem Rückgang von mehr als 80 Prozent dieser Flüge geht auch ein Großteil der Transportmöglichkeiten für Frachtsendungen verloren. Deshalb untersucht die Lufthansa derzeit, ob ihre Passagier-Jumbos des Typs Boeing 747 als Frachttransporter eingesetzt werden können. Auch andere Fluggesellschaften setzen ihre Jets für reine Frachtflüge ohne Passagiere ein.

Im Gegensatz zu anderen Konzerngesellschaften findet bei Lufthansa Cargo aktuell keine Kurzarbeit statt. Im Gegenteil: Die Beschäftigten arbeiten zurzeit auf Hochtouren, um die Flotte zu erweitern, da die Nachfrage für den Transport von Gütern derzeit enorm ansteigt.

Der erste Lufthansa-Frachtflug landete am 25. März in Frankfurt. Der Airbus A330 war beladen mit rund 30 Tonnen Fracht und kam mit einer Flugzeit von elf Stunden aus China an. Sogar die Kabinen, einschließlich der Staufächer über den Sitzen, mussten beladen werden.

Kurzarbeit bei der Fraport AG

Der Flughafen Frankfurt bleibt weiterhin in Betrieb: Um in Zeiten des Coronavirus  betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, greift Fraport auf Kurzarbeit für seine Mitarbeiter zurück. Dabei wird ein Großteil des Nettogehalts der Beschäftigten gesichert.

 

Die Corona-Krise hat sowohl Auswirkungen auf die Wirtschaft als auch auf das soziale Leben vieler Länder – eines davon ist Deutschland. Zahlreiche Unternehmen sind von den Konsequenzen dieser Ausnahmesituation betroffen, vor allem die Luftverkehrsbranche muss mit den Folgen eines erheblich eingeschränkten Betriebs umgehen. Der Flughafenbetreiber Fraport versucht nun der Krise mit Kurzarbeit für seine Beschäftigten entgegenzutreten.

Die Dauer der Krise ist bislang unabsehbar, die Kurzarbeit wurde daher vorerst bis Mai dieses Jahres beantragt und gilt mit sofortiger Wirkung. Rund 82 Prozent der Fraport-Beschäftigten am Standort Frankfurt gehen in die Kurzarbeit. Je nach wegfallendem Arbeitsvolumen kann der Umfang der Kurzarbeit einen Arbeitsausfall von bis zu 100 Prozent bedeuten. Für die betroffenen Mitarbeiter erhöht Fraport das Kurzarbeitsgehalt, indem der Einkommensverlust mit der Sozialleistung zu einem Teil ausgeglichen wird. Abhängig von der Arbeitsverkürzung werden 75 bis 95 Prozent des Nettogehalts der Beschäftigten ausgezahlt. Die berufliche Absicherung ihrer Mitarbeiter ist Fraport enorm wichtig, daher gibt sie ihr Möglichstes, um die rund 80.000 Flughafenbeschäftigen vor Kündigungen zu bewahren.

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