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CargoCity Süd: Hochmoderne Luftfrachthalle im Bau

Die Fraport AG und die Swissport Cargo Services Deutschland GmbH haben den Grundstein für eine neue Luftfrachthalle gelegt. Der erfolgreiche Logistik-Hub Frankfurter Flughafen entwickelt sich damit erneut weiter.

In der CargoCity Süd wird Swissport seine Handling-Kapazitäten um fast 50 Prozent ausbauen. Der Neubau entspricht allen Anforderungen modernsten Luftfracht-Handlings: über ein „Material-Handling-System“ werden Container und Paletten künftig automatisiert in die Halle ein- und ausgelagert. Für Kunden aus der Pharmabranche gibt es ein breiteres Angebot an speziell temperierten Lagerflächen.

Auf dem Dach der Frachthalle entsteht die erste große Photovoltaik-Anlage am Flughafen Frankfurt. Fraport setzt damit verstärkt auf eigenverantwortlich erzeugte, erneuerbare Energie am eigenen Standort. 1,5 Millionen kWh Strom soll die Anlage pro Jahr produzieren.

Fast 50 Prozent des deutschen Luftfrachtvolumens werden am Frankfurter Flughafen abgewickelt. Im vergangenen Jahr waren es über zwei Millionen Tonnen. Für Swissport entsteht mit dem Neubau das weltweit viertgrößte Frachtzentrum. Pro Jahr sollen in Frankfurt bis zu 200.000 Tonnen Luftfracht für Airline- und Speditionskunden umgeschlagen werden. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Anfang des dritten Quartals 2020 geplant.

Kennen Sie FRAnny?

Roboter-Assistentin FRAnny hilft Reisenden am Flughafen Frankfurt: Ob Fragen nach dem Flugsteig, dem Weg zu einem bestimmten Restaurant oder dem Zugang zum kostenfreien WLAN – in neun Sprachen gibt FRAnny Auskunft. Der Roboter ist Teil umfangreicher Zukunftsprojekte, die der Flughafenbetreiber energisch vorantreibt.

Der Auskunftsroboter ist ein Kooperationsprojekt der Fraport AG und der DB Systel GmbH, dem IT-Dienstleister der Deutschen Bahn. Denn insbesondere an Verkehrsknotenpunkten wie Flughäfen und Bahnhöfen können digitale Assistenten das Servicepersonal unterstützen.

Fraport arbeitet darüber hinaus als erster Flughafenbetreiber mit einem Flugtaxi-Start-up zusammen: Mit der Volocopter GmbH entwickelt Fraport Konzepte für die Bodeninfrastruktur und den Betrieb von Flugtaxis an Flughäfen. Fluggäste sollen so effizienter abgefertigt und die Verkehrsinfrastruktur erweitert werden. Der elektrisch betriebene Volocopter basiert auf Drohnentechnologie. Platz ist für zwei Personen, durch leises und emissionsfreies Fliegen eignet er sich ideal für den Stadtverkehr. Sogenannte Volocopter Ports könnten in Zukunft Knotenpunkte in Städten miteinander verbinden – auch eine Verbindung vom und zum Flughafen Frankfurt soll geprüft werden.

Ebenfalls bald auf dem Vorfeld unterwegs: Zwei autonome, elektrisch angetriebene Fahrzeuge, die Airline-Crews an ihren Arbeitsplatz bringen und mobile Gangways steuern sollen. Der Sensorhersteller Ibeo koordiniert das sogenannte „AirPortMover“-Projekt; Forscher der Kieler Christian-Albrechts-Universität kümmern sich um die Software.

Fraport testet zudem neue Trainingsverfahren für Beschäftigte auf dem Vorfeld. Bei den Schulungen mit Virtual-Reality-Brillen üben die Beschäftigten unterschiedliche Szenarien, zum Beispiel Abfertigungssituationen am Tag und bei Nacht oder das Einwinken verschiedener Flugzeugtypen. Das vom internationalen Luftfahrtverband IATA entwickelte Programm „Ramp VR“ ersetzt keineswegs reale Schulungen, sondern bereitet gezielter auf die Praxistests vor.

Mit Gelassenheit zum Erfolg

Foto: © Jens Priedemuth

Seine größte Stärke ist seine Gelassenheit: Während andere vor dem Startschuss mit Nervosität kämpfen, lässt sich der gebürtige Frankfurter Kevin Kranz nicht aus der Ruhe bringen. Der 21-jährige Leichtathlet schöpft Kraft aus früheren Erfolgen und vertraut auf seine Fähigkeiten. So wurde Kranz schnell zum neuen Star der deutschen Laufszene.

Sein rasanter Aufstieg begann bereits mit 15 Jahren, als er seine Sprintstärke beim Fußballspielen unter Beweis stellte und dabei für die Leichtathletik entdeckt wurde. 2013 belegte Kranz bei den Deutschen U20-Meisterschaften in Rostock den 6. Platz einer 4-mal-100-Meter-Staffel. Zwei Jahre später stieg er bei den Deutschen Jugendmeisterschaften zum U20-Vizemeister auf. Selbst Verletzungsprobleme hinderten Kranz nicht daran, weiter nach vorn zu preschen. So wurde er 2018 Deutscher Meister im 100-Meter-Lauf in Nürnberg und reihte sich damit unter die Top 10 der deutschen U20 ein. Dieser Erfolg war letztlich seine Eintrittskarte für die internationale Bühne.

Als Tor zur Welt ist der Frankfurter Flughafen für Kranz sehr wichtig, da er von dort ins Trainingslager, zur Meisterschaft oder auch in den privaten Urlaub starten kann. So ist Venedig das Lieblingsreiseziel des Leichtathleten, der beim Sprintteam Wetzlar e. V. trainiert.

Welche Bedeutung der Flughafen Frankfurt für Kevin Kranz hat, verrät er in der kommenden Woche im „Ja zu FRA!“-Fragebogen.