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Aktuelles

Solides Wachstum am Flughafen Frankfurt

Der Flughafen Frankfurt verzeichnet einen weiteren Monat in Folge steigende Passagierzahlen. 6,2 Millionen Fluggäste nutzten im Mai den größten deutschen Flughafen – das entspricht einem Zuwachs von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Kulminiert über die ersten fünf Monate des Jahres legte das Passagieraufkommen um 2,9 Prozent zu.

Die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich auf 46.181 Starts und Landungen. Insgesamt wurden bei den Bewegungen nun seit 27 Monaten ununterbrochen Zuwachsraten erzielt. Die Summe der Höchststartgewichte stieg auf rund 2,8 Millionen Tonnen an.

Auch das Cargo-Aufkommen verbuchte seit langem wieder einen leichten Anstieg, und zwar von 0,6 Prozent auf 185.701 Tonnen. Für das Wachstum sorgte in diesem Monat der USA-Verkehr mit einem Plus von 9,2 Prozent.

Der Flughafen Frankfurt ist der größte deutsche Verkehrsflughafen und gehört zu den wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuzen weltweit. Zum aktuellen Sommerflugplan lassen sich derzeit 306 Flugziele in 98 verschiedenen Ländern erreichen.

Der Ferienflieger Condor setzt Zeichen für Vielfalt

Vom 19. bis 21. Juli findet in Frankfurt wieder der Christopher Street Day (CSD) statt. Der CSD ist ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern, die gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstrieren. Condor wird in diesem Jahr in Frankfurt, Köln und Berlin mit eigenem Truck ein Zeichen für Vielfalt setzen.

Bereits am 6. Juni hob die Airline mit einer weiblichen Cockpit- und einer männlichen Gay-Cabin-Crew zur berühmten „Pride Parade“ nach New Orleans ab, um für mehr Akzeptanz und Toleranz zu werben. Der „Pride Flight“ ist Teil mehrerer Aktivitäten der Thomas Cook Group Airline im Zeichen der Diversität und um ein klares Zeichen gegen Homophobie und Vorurteile zu setzen. Schon die Besatzung der Boeing 767-300 war denkwürdig: Im Cockpit saßen drei Pilotinnen und die Cabin Crew bestand nur aus Männern, die Männer lieben. Nicht nur die Uniform-Accessoires, auch die Beleuchtung in der Kabine war in Regenbogenfarben gehalten. Der Flug war Auftakt von diversen Regenbogen-Aktionen in den kommenden Monaten. Am 7. Juli findet die ColognePride statt, danach folgt der CSD in Frankfurt und im Anschluss in Berlin am 27 Juli.

New Orleans ist eines von 14 Condor-Zielen in Nordamerika und wird von Condor bereits in der dritten Sommersaison in Folge angesteuert.

Fraport fördert Logistik-Start-ups

Wer in der Logistikbranche mit einer vielversprechenden Idee durchstarten möchte, aber noch etwas Anschubhilfe braucht, kann bei „HAUS61“ fündig werden. Seit April können sich Gründer für einen Platz im Lab, zu finden im trendigen Frankfurter Bahnhofsviertel, bewerben und dort Innovationen für die Luftfracht entwickeln. Experten aus der Logistikbranche wie die Fraport AG unterstützen das Unternehmen finanziell und fungieren als Mentoren für die Start-ups.

Das „HAUS61“ wurde von Rachid Touzani, Vorstandsvorsitzender des Software-Unternehmens Cargo Steps gegründet. 2017 hat CargoSteps den Frankfurter Gründerpreis erhalten. Es bietet eine firmenübergreifende Sendungsverfolgung per GPS für Kurier- und Expressfracht. Inzwischen sind die Gründer der Internetplattform mit „HAUS61“ selbst zu sogenannten Inkubatoren geworden, die wiederum andere Start-ups unterstützen. Ihr Ziel ist es, Logistik-Start-ups mit etablierten Unternehmen in der Logistikbranche zu vernetzen und Ideen zu fördern.

Im Rahmen eines zweimonatigen Programms erhalten sechs Start-ups nach erfolgreicher Bewerbung kostenlosen Zugang zum Lab mit kompletter Büroinfrastruktur und Unterstützung durch einen Mentor und profitieren von regelmäßige Events, Pitches und Workshops. Das Unternehmen möchte Gründer dabei unterstützen, von Anfang an Glaubwürdigkeit aufzubauen, und gleichzeitig das großartige Luftfracht-Netzwerk erweitern und ihm durch die Förderung erfolgversprechender Geschäftsideen noch mehr Innovationskraft verleihen. So sollen Start-ups und Branchengrößen gemeinsam den Standort Rhein-Main für Fracht und Logistik weiterentwickeln.

Max Philipp Conrady, Bereichsleiter Frachtentwicklung und -management der Fraport AG, freut sich über die Zusammenarbeit: „Als Partner können wir eigene Projektideen einbringen und gemeinsam mit den Start-ups realisieren. Das ermöglicht uns einen frühen Einblick in Innovationen. Davon profitieren wir als Europas größter Frachtflughafen“, sagt Conrady.