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Aktuelles

Sechs-Millionen-Marke im April geknackt

Am Flughafen Frankfurt wurde erstmals in einem April die Passagiermarke von sechs Millionen geknackt. Dies entspricht einem Plus von 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit hält die Wachstumsphase nunmehr seit 30 Monaten an. Der deutliche Anstieg ist vor allem auf die kalendarische Lage der Osterferien zurückzuführen, denn alle Feiertage fielen in den April.

Die Mehrheit der Fluggäste flog zu europäischen Zielen, dabei erreichten Destinationen wie Spanien, Griechenland, Portugal, Ägypten und Tunesien überproportionale Wachstumswerte. Im Interkontinentalverkehr fielen Reisezeile wie Mexiko, Mauritius und die Malediven durch ein besonderes Wachstum auf.

Auch bei den Flugbewegungen ist der innereuropäische Verkehr zu touristischen Reisezielen für den Anstieg um 1,8 Prozent auf 43.683 Starts und Landungen verantwortlich. Der größte Wachstumsträger war in diesem Monat Italien mit der Destination Triest, dicht gefolgt von der Ukraine. Die Summe der Höchststartgewichte legte im April um 1,6 Prozent auf rund 2,7 Millionen Tonnen zu.

Der Flughafen Frankfurt ist der größte deutsche Verkehrsflughafen und gehört zu den wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuzen weltweit. Zum aktuellen Sommerflugplan lassen sich derzeit 306 Flugziele in 98 verschiedenen Ländern erreichen.

Eine Krone für die grüne Soße

Foto: privat

Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch – aus diesen sieben Kräutern besteht das Frankfurter Nationalgericht: die grüne Soße. Die Heimat der echten „Grie Soß“, wie es im Volksmund heißt, ist seit Generationen der Frankfurter Stadtteil Oberrad mit seinen weitläufigen Anbauflächen. Kein Wunder, dass im letzten Jahr die erste Majestät für das Gericht der Frankfurter gekrönt wurde: Susanne Reichert repräsentiert als Susanne I. die grüne Soße, den Stadtteil Oberrad und damit die berühmten Kräuter und Gärtnereien. Seit Monaten ist sie nun schon in der Region unterwegs, engagiert sich und hat politische Initiativen auf den Weg gebracht.

Das hessische Urgericht wird traditionell im Frühling und natürlich am Gründonnerstag verspeist. Ursprünglich haben es wohl die französischen Glaubensflüchtlinge, die Hugenotten, mit nach Deutschland gebracht. Aber seit mehr als 500 Jahren lieben die Frankfurter ihre grüne Soße; sie ist aus ihrem Speiseplan nicht mehr wegzudenken. Schon Gothe soll das Gericht verehrt haben – wen wundert es?

Welche Bedeutung der Flughafen Frankfurt für Susanne I. und ihr Amt hat, verrät sie in der kommenden Woche im „Ja zu FRA!“-Fragebogen.

Mit „Ja zu FRA!“ zu Besuch bei der ESA in Darmstadt

Foto: Die lebensgroße Kopie der weltberühmten Raumkapsel Rosetta; ESA/J. Mai

Die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner des „Ja zu FRA!“-Community-Events bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA in Darmstadt hatten vergangene Woche die Möglichkeit, das Kontrollzentrum der ESA zu besuchen. Dabei erhielten sie Einblicke in die Arbeit mit Satelliten – und erfuhren, was in den dazugehörenden Bodenstationen geschieht.

Das European Space Operations Centre ESOC in Darmstadt ist ein Fachzentrum der 1975 gegründeten Europäischen Weltraumorganisation ESA. Seit 1967 gewährleistet Europas Tor zum Weltraum den reibungslosen Betrieb aller europäischen Satelliten und Raumsonden.

Bisher wurden von Darmstadt aus über 60 ESA-Missionen erfolgreich gesteuert, dazu zählen Satelliten wie Mars Express, Rosetta oder Herschel/Planck.

Bei der Führung über das Gelände der ESOC konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Originalnachbau der Rosetta sehen, derjenigen Sonde, die nach zehn Jahren Reise durch das All 2014 auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko landete und dann zwei Jahre lang Daten erhob, mit denen die Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems erforscht werden konnte. Kometen als eine der ältesten und ursprünglichsten Himmelskörper können vielfältige Informationen liefern.

Der Gang durch die Arbeitsbereiche der ESOC gewährte den Besucherinnen und Besuchern einen ganz besonderen Blick hinter die Kulissen der komplexen Arbeit im Europäischen Raumflugkontrollzentrum. Rund 800 Beschäftigte sorgen hier für einen reibungslosen Ablauf rund um die Satelliten sowie für deren Steuerung nach der Trennung von ihren Trägerraketen. Die sogenannten Flugdynamikexperten sind für die Bestimmung, Vorhersage und Steuerung der Flugbahnen sowie die Ausrichtung und Orientierung von Satelliten im Weltraum verantwortlich. Klar ist: Wer hier arbeiten will, sollte in den Bereichen Mathematik und Physik über profunde Kenntnisse verfügen.

Nach der Führung wurde deutlich, wie faszinierend das Weltall ist und welche umfangreichen Kenntnisse durch die Raumfahrt und die Satellitenüberwachung gewonnen werden können; und das nicht nur für Deutschland, sondern – durch die internationale Zusammenarbeit der ESA – für die ganze Welt.