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Zum Flughafen radeln

Der Frühling ist da und viele Beschäftigte des Flughafens Frankfurt schwingen sich spätestens jetzt wieder auf das Rad um zur Arbeit zu fahren. Das Projekt „Fahrradmobilität in großen Gewerbe- und Industriestandorten am Beispiel des Frankfurter Flughafens“ will nun noch mehr Flughafenmitarbeiter dazu bewegen, den Arbeitsweg mit dem Fahrrad anzutreten. 

Der Flughafen Frankfurt ist nicht nur Luftverkehrsknotenpunkt, sondern mit fast 81.000 Beschäftigten die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands – rund fünf Prozent der Beschäftigten pendeln mit dem Rad zur Arbeit. Der Regionalverband FrankfurtRheinMain arbeitet zusammen mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und verschiedenen Partnern wie z.B. der Fraport am Ausbau der Fahrradinfrastruktur sowie den entsprechenden Informationsangeboten, um den Anteil der Fahrradfahrer zu verdoppeln.

Für den Einsatz vor Ort bietet der Flughafenbetreiber bereits an zwei Standorten einen Fahrradpool für Beschäftigte an: Dort können manuelle und elektrische Diensträder ausgeliehen werden. Außerdem gibt es seit Ende des Jahres 2018 Fahrradboxen für E-Bikes am Airport. In diesen abschließbaren Boxen werden Pedelecs nicht nur sicher aufbewahrt, sondern gleichzeitig geladen.

Unter www.region-frankfurt.de/airportradeln finden Interessierte alle wichtigen Informationen rund um das Fahrradfahren am Frankfurter Flughafen. Auch der Flughafen Frankfurt selbst bietet eine Karte mit allen wichtigen Fahrradrouten und Informationen. Erhältlich ist diese unter https://www.frankfurt-airport.com/.

Grundstein für Terminal 3 ist gelegt

Der Grundstein für das neue Terminal am Flughafen Frankfurt ist gelegt. Mit einer offiziellen Zeremonie und rund 700 Gästen unter anderem aus Wirtschaft und Politik wurde die Grundsteinlegung eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas gefeiert.

„Mit Terminal 3 bauen wir die Zukunft – für den Flughafen Frankfurt, die Rhein-Main-Region und weit darüber hinaus. Deutschlands Tor zur Welt wird mit [dem neuen] Terminal noch besser.“ sagte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Heute legen wir nicht nur den Grundstein für ein neues Flughafengebäude, sondern schaffen auch die Grundlage für weitere Arbeitsplätze, Zukunftschancen und Wirtschaftskraft. Der Bau von Terminal 3 ist ein wichtiger Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens und damit auch für den Wirtschaftsstandort Hessen. […] Die größte Arbeitsstätte Deutschlands wird weiter an Bedeutung gewinnen“, erklärte Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.

Mit fast 70 Millionen Passagieren im vergangenen Jahr ist der Frankfurter Flughafen weiterhin der größte deutsche Verkehrsflughafen. Das erwartete Fluggastwachstum fordert eine Erweiterung der Terminalkapazität. Im Süden des Flughafens Frankfurt entsteht deshalb auf den Flächen der ehemaligen US-Militärbasis das Terminal 3. Bis 2021 soll zunächst der Flugsteig G entstehen und fünf Millionen weitere Passagiere abfertigen. Das moderne Abfertigungsgebäude wird später in das Terminal 3 integriert. Die Architektur des neuen Terminals besticht durch Modernität. Viel Glas sorgt für Tageslicht in den großzügig gestalteten Hallen und Räumen. Auch in punkto Nachhaltigkeit setzt das neue Terminal Maßstäbe: Dank effizienter Bauweise und moderner Technik benötigt es kaum Heizenergie. Auf einer Fläche von rund 6.000 Quadratmetern laden vielfältige Retail- und Gastronomieangebote zum Einkaufen und Verweilen ein. Die Fertigstellung des Hauptgebäudes wird 2023 erwartet. Damit steigt die Kapazität auf 21 Millionen zusätzliche Passagiere.

Zum Start des Hochbaus wurde eine Zeitkapsel befüllt und eingemauert. Daran beteiligten sich unter anderem der hessische Staatsminister für Finanzen Schäfer, der Architekt Prof. Christoph Mäckler, Fraport-Chef Schulte und der Aufsichtsratsvorsitzende der Fraport AG, Karlheinz Weimar. Da der Frankfurter Flughafen ein Ort der Begegnungen aller Kulturen und aller Religionen ist, segneten auch Vertreter der großen Weltreligionen die Grundsteinlegung und legten Ihre Wünsche in die Kapsel.

Platz zwei der beliebtesten Flughäfen Deutschlands

Die weltweit größte Organisation für Fluggastrechte, Air Help, hat 1.000 Reisende nach ihrer Meinung über die größten deutschen Flughäfen befragt. Die Befragten konnten sich zu Einkaufsmöglichkeiten, gastronomischen Angeboten, Kundenservice, Wartezeiten und Sauberkeit äußern und diese Kriterien mit Punkten zwischen 1,0 und 5,0 bewerten, wobei 5,0 dem Bestwert entspricht.

Der Flughafen Frankfurt liegt dabei mit nur 0,01 Punkten Abstand zum Tabellenersten auf Platz zwei der beliebtesten Flughäfen des Landes. Der Airport erhielt 4,03 Punkte; besonders die Shoppingmöglichkeiten wurden sehr positiv bewertet und schnitten in dieser Kategorie neben allen anderen Flughäfen am besten ab.

Der Frankfurter Flughafen ist der größte deutsche Verkehrsflughafen und, gemessen am Passagieraufkommen, der viertgrößte Europas. Mit fast 70 Millionen Fluggästen im vergangenen Jahr ist er auch weltweit einer der wichtigsten Luftfahrtdrehkreuze.