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Aktuelles

20 Jahre Flughafenstiftung ProRegion

Die Flughafenstiftung ProRegion feierte am 1. Juli ihr 20. Jubiläum. Seit 1999 trägt sie zur Verbesserung des regionalen Ausbildungsplatzangebots sowie zur Integration von „Problemgruppen“ und Geflüchteten in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt bei. Jedes Jahr unterstützt die Stiftung 30 bis 40 Projekte und fördert die berufliche wie soziale Integration junger Menschen. Im vergangenen Jahr wurden im Rahmen von ProRegion Fördermittel in Höhe von 600.000 Euro vergeben, etwa für verschiedenste Qualifizierungsmaßnahmen des Evangelischen Vereins für Jugendsozialarbeit in Frankfurt oder für das „Frankfurter Ausbildungsprojekt“ der Gesellschaft für Jugendbeschäftigung. Mit bis dato knapp 8,6 Millionen Euro vergebenen Fördergeldern und über 500 umgesetzten Einzelprojekten kann ProRegion mit stolzer Brust ihren 20. Geburtstag feiern.

Die Fraport AG bündelt künftig ihre Stiftungsaktivitäten zentral in der Stiftung ProRegion. Damit konzentriert sich der Flughafenbetreiber als einer der größten Arbeitgeber in Hessen noch stärker auf die Förderung von Maßnahmen und Initiativen, mit denen die Eingliederung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in das Berufsleben unterstützt wird.

Anhebung der Lärmentgelte

Die Fraport AG will künftig für Landungen während des Nachtflugverbots von 23 bis 5 Uhr deutlich höhere Gebühren verlangen. Derzeit arbeitet der Flughafenbetreiber an einer neuen Entgeltordnung für 2020. Damit soll für Fluggesellschaften ein noch stärkerer Anreiz geschaffen werden, mit modernem, leisem Fluggerät nach Frankfurt zu fliegen.

Die Lande- und Startentgelte beinhalten einen lärmabhängigen Anteil, der seit 2012 um rund 150 Prozent angehoben wurde. Seit den 1990er Jahren berücksichtigt Fraport den Flugzeuglärm in den Flughafenentgelten. Im Jahr 2001 war Frankfurt der erste Flughafen in Deutschland, der eine auf tatsächlich gemessenem Lärm basierende 

Komponente der Flughafenentgelte einführte. Von 23 Uhr bis 5 Uhr gilt das Nachtflugverbot an Deutschlands größtem Flughafen. Verspätete Maschinen dürfen noch bis 24 Uhr landen, wenn die Verspätung sich nicht aus der Gestaltung des Flugplans ergibt. Starts sind nur mit Einzelgenehmigung möglich.

Bereits im Jahr 2010 wurden diese lärmabhängigen Entgelte stärker gespreizt: Der Einsatz lauterer Flugzeuge wurde teurer für die Fluggesellschaften. Zur Berechnung wird jeder Flugzeugtyp anhand seines in Frankfurt gemessenen Durchschnittswerts in eine von 15 Lärmkategorien eingestuft.

Seit über 40 Jahren sucht der Flughafen Frankfurt nach Mitteln und Wegen, die der Fluglärmbelastung entgegenwirken sollen. Der Airport ist bundesweit und auch international Vorreiter beim aktiven Schallschutz. Maßnahmen des aktiven Schallschutzes setzen an der Lärmquelle selbst an. Damit unterscheiden sie sich von Maßnahmen des passiven Schallschutzes, die am Einwirkungsort des Lärms ansetzen. Im vergangenen Jahr wurden bereits zwölf Schallschutzmaßnahmen in den Regelbetrieb übernommen. Durch die Erhöhung der Start- und Landeentgelte sorgt der Flughafenbetreiber für eine weitere Maßnahme, Fluglärm während des Nachtflugverbots zu reduzieren.

Frankfurter Flughafen erwartet Rekordansturm

Die schönste Zeit des Jahres steht vor der Tür. Den Auftakt für die Sommerferien machen die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz Ende Juni. Der Flughafen Frankfurt rechnet zum Ferienstart mit bis zu knapp einer viertel Million Fluggästen am Tag. Angesichts voller Terminals sind gute Reisevorbereitungen und eine frühe Anreise unerlässlich für alle Fluggäste.

Der Frankfurter Flughafen rüstet sich für einen Rekordansturm von Passagieren. Bei Spitzenwerten bis zu 240.000 Gäste pro Tag wird die Infrastruktur der beiden Terminals den ganzen Sommer über nahezu voll ausgelastet sein wird. Reisende sollten darum mindestens zweieinhalb Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, um ein reibungsloses Abheben in den Urlaub zu gewährleisten. Zudem sollten Passagiere möglichst schon online von zu Hause aus einzuchecken oder den automatisierten Check-in vieler Airlines in den Abflughallen zu nutzen. Auch das Handgepäck sollte reduziert und verbotene Gegenstände in Taschen an Bord vermieden werden. Denn das verkürze die Warteschlangen an den Sicherheitskontrollen. Wer gut vorbereitet ist, fliegt entspannt in den Urlaub. Weitere Informationen zur Reisevorbereitung sowie viele andere Tipps für den Aufenthalt am Flughafen Frankfurt gibt es unter https://www.frankfurt-airport.com.

Zum aktuellen Sommerflugplan lassen sich derzeit 306 Flugziele in 98 verschiedenen Ländern erreichen. Der Flughafen Frankfurt ist der größte deutsche Verkehrsflughafen und gehört zu den wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuzen weltweit.