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Susanne Reichert: „Mit dem Frankfurter Flughafen haben wir die besten Voraussetzungen, die grüne Soße in der Welt bekannt zu machen.“

Foto: Susanne Reichert, kdh-bvh 2018

Ob beruflich oder privat − für viele Menschen gehören Flugreisen einfach dazu. Wir haben Persönlichkeiten aus der Region über das Fliegen und den Flughafen gefragt. Hier antwortet Susanne Reichert, die erste Oberräder „Frankfurter grüne Soße“-Königin Susanne I.

Frau Reichert, erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Flug?

Ja, daran erinnere ich mich noch sehr genau. Ich war 19 Jahre alt und bin mit meinem Vater nach London geflogen. Zu dieser Zeit durfte man noch ins Cockpit schauen und der Blick nach vorne aus dem Flugzeug heraus ist für mich bis heute unvergessen.

Wohin sind Sie von Frankfurt aus das letzte Mal geflogen?

Da schließt sich der Kreis: Das war im Januar dieses Jahres und ich bin zum ersten Mal mit meiner jüngsten Tochter (11) geflogen – auch nach London.

Ihr Lieblingsort auf der Welt, den Sie schon gesehen haben?

Hawai’i! Dorthin haben mein Mann und ich unsere Hochzeitsreise gemacht – traumhaft schön.

Ihr Lieblingsziel, an dem Sie noch nie gewesen sind?

Schottland! Eigentlich nicht so weit, aber es hat sich bislang noch nicht ergeben.

Was mögen Sie am Frankfurter Flughafen besonders?

Ich mag das positive und geschäftige Treiben am Flughafen, die freudige Erwartungsspannung, die in der Luft liegt, und das internationale Flair. Der Frankfurter Flughafen verbindet Menschen aus allen Nationen miteinander und fungiert als Portal in die Welt – sowohl in die eine wie auch in die andere Richtung. Abgesehen davon haben wir mit dem Frankfurter Flughafen die besten Voraussetzungen, um die grüne Soße in die Welt hinauszuschicken und international bekannt zu machen. ;-)

Was mögen Sie am Airport nicht?

Die Lärmbelastung gerade für die Menschen im Frankfurter Süden ist schon enorm und selbst im Frankfurter Umland macht sich das an manchen Tagen bemerkbar. Ich würde mir wünschen, dass hier Lösungen gefunden werden, die eine wirkliche Entlastung bringen. Die Bedeutung des Frankfurter Flughafens als Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor wird kaum jemand infrage stellen, aber man muss auch die Menschen, die in unmittelbarer Nähe leben, mit ihren Bedürfnissen ernst nehmen.

Ist der Flughafen Frankfurt für Sie persönlich wichtig, und warum?

Als gebürtige Frankfurterin ist der Frankfurter Flughafen für mich der Dreh- und Angelpunkt vieler Urlaubsreisen und damit mit vielen Erinnerungen verbunden. Die gute Erreichbarkeit und die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel spart auch meinem Mann auf Geschäftsreisen viel Zeit und das wiederum freut die Familie. :)

Mit wem auf dem Flughafen würden Sie gern einmal tauschen?

Ich würde gern mal einen Tag im Tower als Fluglotse arbeiten. Ich finde es faszinierend, wie per Radar die unzähligen Starts und Landungen koordiniert werden und alle Abläufe reibungslos funktionieren. Ohne diese perfekte Kontrolle wären die vielen Starts und Landungen überhaupt nicht möglich und die Verantwortung in dieser Funkton ist enorm.

Wem würden Sie gern einmal begegnen?

Herbert Grönemeyer, der auf einen verspäteten Flug wartet und sich in der Zwischenzeit an ein Klavier setzt und ein spontanes Konzert am Flughafen gibt. Seine Lieder und die einzigartigen Texte begleiten mich seit so vielen Jahren und ich würde gern mal den Menschen kennenlernen, der dahintersteckt.

Welche drei Gegenstände nehmen Sie immer mit in den Flieger?

Ein Buch, eine kuschelige Jacke und ein Notizbuch ... Wenn man Zeit hat, Menschen zu beobachten, kommen einem die besten Ideen.